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Wendling, Uwe

Wendling, Uwe

Schon heute sind verschiedene pränataldiagnostische Untersuchungsmethoden in der Schwangerschaft zur Routine geworden. Was aber, wenn einfache Bluttests zu einem frühen Zeitpunkt in der Schwangerschaft möglich werden? Wird ein umfassender billiger und nichtinvasiver „Gencheck“ dann Standard?
Dass Marketing und Evolutionäre Psychologie (EP) irgendwann eine enge Verbindung eingehen würden, lag nahe. Denn Popularisierung und Selbstvermarktung waren von Beginn an starke Seiten der EP, was schon in ihrem dominanten Forschungsparadigma begründet liegt.
Die Gentechnik treibt die Tierversuchszahlen in die Höhe. Wenn gentechnisch veränderte Mäuse als Modelle für menschliche Krankheiten benutzt werden, ist ihr Leiden eingeplant - und von zweifelhaftem Nutzen.
Wikipedia ist der Versuch, Wissen für viele frei zugänglich zu machen - und die Hoffnung, das subjektive Wissen der Einzelnen durch die Mitarbeit der Vielen objektiver zu machen. Was ist aber, wenn Wissen und finanzielle Interessen kollidieren? Auch in Wikipedia ist Zeit Geld oder Geld Zeit: Wer am meisten mitarbeitet, kann auch am meisten beeinflussen.
Ein paar selbstkritische Reflexionen von GID-RedakteurInnen beim Verfassen der Kurznachrichten - und zu unserem Umgang mit Medienmacht im Wissenschaftssektor.
In den USA ist ein erstes Verfahren der „nicht-invasiven genetischen Pränataldiagnostik“, wie der neue Bluttest im Fachjargon heißt, schon auf dem Markt. Im Vorfeld hat die Nichtregierungsorganisation Council for Responsible Genetics eine Studie veröffentlicht, die auf verschiedene Problemfelder hinweist.