Monsanto, wie geht's?

Ein Gentech-Konzern auf dem absteigenden Ast

Man soll Erfolg nicht beschreien: Das US-Magazin Forbes hat im Dezember 2009 den Gentechnik-Konzern Monsanto zum Unternehmen des Jahres gewählt. Doch im Moment befindet sich der Gentech-Konzern eher auf einem absteigenden Ast.

2010 war kein gutes Jahr für Monsanto. Es lief so schlecht, dass in den USA nun Analysten, Anleger und Landwirte, die bislang ohne Wenn und Aber auf Seiten des Unternehmens standen, damit beginnen, kritische Fragen zu stellen - und das aus mehreren Gründen. Da sind zum einen die Zahlen des abgelaufenen Geschäftsjahres, das für Monsanto stets am 30. August endet. Diesen Zahlen zufolge musste das Unternehmen im Vergleich zum Vorjahr einen Rückgang des Jahresumsatzes um zehn Prozent hinnehmen. Der Nettogewinn ging im gleichen Zeitraum um fast die Hälfte zurück.1 Nachdem der Wert der Monsanto-Aktien bis Mitte 2008 beständig gestiegen war und im Juli 2008 mit etwas über 90 Euro einen Kurshöchststand erreicht hatte, ist dieser in den letzten beiden Jahren eingebrochen und hat mit knapp 35 Euro pro Aktie im Oktober 2010 seinen vorläufigen Tiefststand gefunden.2 Allerdings wird sich die Freude über diese Nachrichten für Gentechnikkritiker in Grenzen halten müssen: Die Umsatzverluste sind nicht die Folge eines Rückgangs beim Verkauf von gentechnisch verändertem Saatgut. In dem Segment Saatgut und Genom-Technik (Seeds and Genomics), das nach Angaben des Unternehmens mittlerweile 70 Prozent des Gesamtumsatzes ausmacht, stieg der Umsatz. Die Schwierigkeiten treten vielmehr beim Absatz von Agro-Chemikalien auf. Bei den Geschäften mit Roundup und anderen Herbiziden gingen die Umsätze um mehr als ein Viertel zurück. Nach Aussagen des Konzerns geriet das Herbizid Roundup durch billigere Generika aus China in Bedrängnis.3 Was die Analysten jedoch am meisten ärgert, sind nicht die aktuellen Geschäftszahlen, sondern dass die Aussichten des Unternehmens nicht rosig erscheinen. Der Hauptgrund für die zunehmende Skepsis ist, dass Monsanto auf dem US-amerikanischen Markt Schwierigkeiten mit einem seiner Konkurrenten bekommen hat. DuPont-Pioneer konnte auf dem US-amerikanischen Markt für Maissaatgut Marktanteile zum Teil wieder zurückgewinnen - nachdem der Konzern in den Jahren zuvor beständig an Monsanto verloren hatte. Über die letzten zwei Jahre konnte DuPont-Pioneer seinen Marktanteil auf dem Maissaatgutmarkt um vier Prozentpunkte steigern, während Monsantos Marktanteil stagnierte. Noch liegt Monsanto mit einem Marktanteil von 36 Prozent in diesem Segment knapp vor Dupont-Pioneer (34 Prozent). Demgegenüber konnte DuPont-Pioneer auf dem US-amerikanischen Markt für Sojasaatgut in diesem Jahr sogar die Führung übernehmen. Der Marktanteil von DuPont-Pioneer beträgt nach einer Steigerung von sieben Prozent in den letzten beiden Jahren etwa 30 Prozent. Monsantos Anteil lag im letzten Jahr hingegen bei nur 28 Prozent und war - nach eigenen Angaben des Konzerns - in 2010 sogar noch um zwei bis drei Prozentpunkte zurückgegangen. Die Ursache für diese Trendumkehr wird von einigen Kommentatoren in der Konzernstrategie von Monsanto gesehen. Diese bestand bislang darin, möglichst viele verschiedene Eigenschaften neu in eine Pflanze einzusetzen. So sollte das Saatgut zu möglichst hohen Preisen verkauft werden. In ein aktuelles Produkt von Monsanto, SmartStax-Mais, wurden mit gentechnischen Methoden acht neue Eigenschaften eingesetzt - ausschließlich Herbizid- und Insektenresistenzen.4 SmartStax ist Monsantos teuerstes Produkt.

„Right Product, Right Acre“

DuPont-Pioneer fährt mit seiner Kampagne „Right Product, Right Acre“ (etwa: das richtige Produkt für die richtige Fläche) demgegenüber eine andere Strategie. Der Konzern setzt weniger auf Kombinationen neuer Eigenschaften. Mit Blick auf die oben genannten Marktanteile scheint der Konzern die Bauern davon überzeugt zu haben, dass sie von Monsanto für teures Geld Leistungen erstehen müssen, die sie gar nicht brauchen. Dies gilt zum Beispiel für eine Insektengiftigkeit gegen den Maiswurzelbohrer, der nicht in allen Gegenden der USA auftritt. Monsanto hat inzwischen angekündigt, in Zukunft auch Varietäten mit weniger Veränderungen anbieten zu wollen.5 Die Landwirte beschweren sich vor allem über die hohen Saatgut-Preise.6 Diese sind in den letzten Jahren immer weiter gestiegen. Der Unmut unter den Landwirten wird auch als ein Grund dafür gesehen, dass der Anbau von gentechnisch verändertem Saatgut aus dem Hause Monsanto dieses Jahr nicht so stark gestiegen ist, wie von dem Konzern selbst erwartet worden war: SmartStax verfehlte die Erwartungen um ein Viertel. Bei der neuen gentechnisch veränderten Sojalinie RoundupReady 2 war der Konzern von drei bis vier Millionen Hektar ausgegangen, realisiert haben sich aber nur etwa knapp zweieinhalb Millionen Hektar. Wohlgemerkt: Der Anbau von Monsanto-Sorten stieg insgesamt an. Es sind die nicht erfüllten hohen Erwartungen, welche die Analysten und Anleger, aber auch das Unternehmen selbst enttäuschten.7 Infolge dieser unbefriedigenden Verkaufszahlen reduzierte Monsanto die Preise für SmartStax und RoundupReady 2.8 Ebenso sind die Anbauzahlen von Monsanto im Kontext der Gesamtentwicklung des Anbaus von gentechnisch veränderten Kulturpflanzen in den USA zu sehen. Nach Zahlen des United States Department of Agriculture (USDA)9, dem amerikanischen Landwirtschaftsministerium, verlangsamte sich bei Mais der Zuwachs im Anbau von gentechnisch veränderten Kulturpflanzen. Er wuchs im Zeitraum von 2009 zu 2010 um nur einen Prozentpunkt im Vergleich zu Zuwachsraten von etwa fünf Prozentpunkten in den Jahren zuvor. Dies wird von einigen Kommentatoren als Trendumkehr gewertet und als Zeichen einer steigenden Skepsis der Landwirte gegenüber gentechnisch veränderten Kulturpflanzen.6 Im Vergleich zum Gesamtanteil von gentechnisch verändertem Mais zu konventionellen Sorten ist der Markt für Soja und Baumwolle jedoch noch stärker von gentechnisch verändertem Saatgut beherrscht, und die Marktanteile sind auch hier 2010 weiter gewachsen. So liegt der Anteil der gentechnisch veränderten Sorten sowohl bei Soja als auch bei Baumwolle an deren Gesamt-Anbaufläche in den USA bei jeweils 93 Prozent.10 Die Frage ist, ob man angesichts dieser Zahlen die Schwäche von Monsanto also wirklich als Zeichen eines Gesinnungswandels bei den US-amerikanischen Landwirten deuten kann.

Gerechtfertigte höhere Preise?

Nichtsdestotrotz gibt es weitere schlechte Nachrichten für den Branchenprimus der Agro-Gentechnik: Die ersten Ernteergebnisse aus Feldversuchen mit SmartStax in den südlicheren Bundesstaaten liegen unter den Erwartungen des Konzerns. Noch im Dezember hatte Monsanto SmartStax-Mais als „the highest yielding corn product available“ (aktuell das Maissaatgut mit dem höchsten Ertrag) beworben. Inzwischen sind auch die Ernten in den nördlichen Bundesstaaten eingebracht. Nach Aussagen von Monsanto konnte SmartStax gegenüber Vorgängerversionen wie YieldGard VT Triple punkten. Das rechtfertige den höheren Preis. Dies ändert jedoch nichts an der Tatsache, dass die Ernten im Süden schlecht sind.11 Ähnliche Probleme hatte Monsanto bei der Einführung von RoundupReady-2-Soja. Auch hier lagen die Anbauzahlen unter den Erwartungen - bislang hat auch diese Monsanto-Sorte die an sie gestellten Erwartungen noch nicht erfüllt. Wohlmeinende Analysten verweisen darauf, dass dies üblich sei, wenn eine neue gentechnische Eigenschaft lanciert werde. Diese würde zunächst nur für wenige landwirtschaftliche Saatgut-Sorten angeboten, was dazu führe, dass sie nicht immer allen landwirtschaftlichen Gegebenheiten (zum Beispiel regionalen Boden- oder Klimabedingungen) optimal angepasst ist. Höhere Ernteerträge bringe aber nicht die gentechnische Veränderung, sondern die an ihren Standort Umwelt angepasste Sorte. In den Worten eines Kommentars in der New York Times: „An insect protection gene will not make a poor variety a high yielder any more than spiffy shoes will turn a slow runner into Usain Bolt.“12 Diesen Fakt stellt Monsanto auch nicht in Frage. Allerdings betont der Konzern, dass gentechnisch vermittelte Insektengiftigkeit und Herbizidresistenz vor möglichen Ernteverlusten schütze. Die Vereinigung besorgter Wissenschaftler in den USA weist allerdings in ihrer 2009 erschienen Studie „Failure to Yield“ nach, dass bislang höhere Ernteerträge nur durch konventionelle Sorten und nicht durch gentechnische Veränderungen erreicht worden seien.13

Resistente Beikräuter

Ein anderes Problem, mit dem Monsanto zu kämpfen hat, ist das verstärkte Auftreten von Unkräutern, die gegen Roundup resistent geworden sind. Nach Angaben von Unkrautspezialisten sind dies inzwischen zehn Unkrautarten.14 Berichtet wird zum Beispiel von dem Unkraut Ameranthus palmeri (engl. Evil Pigweed), einem sehr anspruchslosen und anpassungsfähigen Gewächs. Es kann bis zu zwei Meter hoch werden und ist so robust, dass es Erntemaschinen beschädigen kann. Monsanto kann das Problem resistenter Unkräuter inzwischen nicht mehr ignorieren. Teilweise muss das Unkraut per Hand ausgejätet werden. Das Unternehmen empfiehlt seinen Landwirten, Fruchtwechsel zu betreiben oder Glyphosat mit älteren Herbiziden zu mixen, zum Beispiel mit dem hochgiftigen 2,4-D. 2,4-D. Der Anteil der Fläche, die von resistenten Unkräutern betroffen ist, soll bei etwa 2,8 bis vier Millionen Hektar liegen, und dies bei einer Gesamtanbaufläche von knapp 70 Millionen Hektar der am meisten betroffenen Kulturpflanzen Mais, Soja und Baumwolle. Es wird vermutet, dass der Grund für das sprunghafte Auftreten von resistenten Unkräutern im übermäßigen Gebrauch von Glyphosat durch die Landwirte liegt, die zu allem Unglück durch den Preisverfall bei Glyphosat auch weiter dazu verleitet werden, zu viel von demselben Herbizid zu spritzen.

Breiterer Widerstand gegen gv-Sorten?

Einen Preisverfall bei dem gegen Glyphosat toleranten Saatgut wie RoundupReady oder SmartStax gab es indessen nicht. Hier waren die Preise in den letzten Jahren enorm gestiegen. Dagegen hat sich, wie insbesondere der Science Christian Monitor berichtete, vor allem im Corn Belt eine Opposition unter den Landwirten entwickelt. Der Science Christian Monitor hatte verschiedene Landwirte aus dem Corn Belt interviewt. Diese beklagten neben den hohen Preisen auch die mangelnde Auswahl an Saatgut bei den Saatguthändlern. Der Corn Belt ist ein Gebiet im mittleren Westen der USA, in dem vorwiegend Mais angebaut wird.6 Mehrere Zeitschriften und Internet-Blogs berichten von einer On­line-Umfrage des Farm Journals 15: Derzufolge hätte ein Drittel der Farmer gerne die Möglichkeit, nicht gentechnisch verändertes Saatgut zu kaufen. Dieses Ergebnis ist jedoch - auch wenn es breit zitiert wird - sehr vorsichtig zu bewerten, denn es handelte sich hierbei um eine nicht repräsentative Umfrage, bei der zudem nicht deutlich wird, wie viele Leserinnen und Leser sich beteiligt haben. Nichtsdestotrotz ist sie ein Zeichen dafür, dass kritische Stimmen unter den Landwirten überhaupt existieren. Ein weiteres Indiz für eine möglicherweise steigende kritische Haltung unter den US-amerikanischen Landwirten ist eine Initiative der Practical Farmers of ­Iowa. Diese organisierten im September dieses Jahres einen Workshop, auf dem Alternativen zu gentechnisch verändertem Saatgut vorgestellt wurden. Ziel des Workshops war es auch, Landwirte mit Saatguthändlern in Verbindung zu bringen, die alternatives Saatgut anbieten. Landwirte haben oftmals noch nicht einmal die Möglichkeit, gentechnikfreies Saatgut zu kaufen.16 All dies sind Zeichen dafür, dass sich auch in der Landwirtschaft ein breiterer Widerstand gegen gentechnisch veränderte Sorten entwickeln könnte.

Kartellrechtliche Voruntersuchungen

Die marktbeherrschende Stellung von Monsanto und die mangelnde Auswahl beim Kauf von Saatgut ist auch Thema bei Voruntersuchungen zu einem möglichen Kartellverfahren gegen Monsanto beim Justizministerium (Department of Justice). Diese Voruntersuchungen waren im vergangenen Jahr durch DuPont-Pioneer im Laufe eines Verfahrens angestoßen worden, das Monsanto seinerseits wegen Patentrechtsverletzungen gegen DuPont-Pioneer angestrengt hatte. DuPont-Pioneer hatte, so der Vorwurf von Monsanto, für eine seiner Neuentwicklungen (Optimum GAT) das Roundup-Ready-1-Gen benutzt. DuPont-Pioneer wies nun das Gericht darauf hin, dass es wegen der Breite des Patentes auf RoundupReady 1 nicht möglich sei, alternative Produkte zu entwickeln. 17 Noch aber ist die „kartellrechtliche“ Klage gegen Monsanto nicht eingereicht. Es wurden zunächst einige Fragen an das Unternehmen gestellt und eine Workshop-Serie in Gang gesetzt, auf der mit zivilgesellschaftlichen Akteuren diverse allgemein gehaltene Thematiken, wie zum Beispiel Konzentrationsprozesse im Agrarbereich, diskutiert werden. Im August 2010 schrieben einige ungeduldige Senatoren dem Justizministerium einen Brief. Darin forderten sie dieses auf, das Verfahren gegen Monsanto voranzutreiben und dabei die Bedenken von Landwirten und konkurrierenden Biotechnologieunternehmen zu berücksichtigen: Der Wettbewerb im Agrarbereich müsse wieder hergestellt werden.18 Monsanto selbst rechnet für das nächste Jahr wieder mit einer Steigerung der Gewinne um 17 Prozent. Es wird davon ausgegangen, dass Monsanto (neben anderen Saatgut- und Pestizidherstellern) langfristig vom Boom in der Agrar-Branche profitiert. Wegen der wachsenden Weltbevölkerung und der Nutzung von Agroenergien steigt weltweit der Bedarf an landwirtschaftlichen Produkten.

Wie also geht es Dir, Monsanto?

Ob es sich bei den momentanen Schwierigkeiten nur um einen leichten Husten oder doch um eine schwere Grippe handelt, kann erst die zukünftige Entwicklung sagen. Von einer Schwäche Monsantos werden aber eher nicht die Gentechnikkritiker, sondern die Konkurrenten des Konzerns im Gentechnikbereich profitieren.

  • 1. Gesamt-Konzernumsätze: 11,7 Milliarden US-Dollar (2009) und 10,5 Milliarden US-Dollar (2010). Nettogewinn - das ist der Umsatz nach Abzug der variablen und fixen Kosten: 2,1 Milliarden US-Dollar (2009) und 1,1 Milliarden US-Dollar (2010).
  • 2. Vgl. Handelsblatt Kursanalysen für Monsanto, www.handelsblatt.com.
  • 3. Umsätze Segment Genom-Technologien: 7,3 Milliarden US-Dollar (2009) und 7,6 Milliarden US-Dollar (2010). Umsätze Segment Agrarproduktivität: 4,4 Milliarden US-Dollar (2009) und 2,9 Milliarden US-Dollar (2010) (vgl. http://monsanto.mediaroom.com, 06.10.10).
  • 4. SmartStax ist eine Gemeinschaftsentwicklung von Monsanto und Dow. Zur Zeit läuft ein Zulassungsverfahren für SmartStax als Lebens- und Futtermittel in der EU. Im November hat die europäische Lebensmittelsicherheitsbehörde EFSA das Konstrukt für unbedenklich erklärt. Vgl. www.keine-gentechnik.de/news-gentechnik/news/de/22818.html.
  • 5. Vgl. Andrew Pollack: After Growth, Fortunes Turn for Monsanto. New York Times, 04.10.10.
  • 6. a. b. c. Vgl. Richard Mertens, Science Christian Monitor, 04.10.10.
  • 7. SmartStax-Maissorten wurde in den USA nicht wie von Monsanto erwartet auf etwa 1,6 Millionen Hektar, sondern auf etwa 1,2 Millionen Hektar angebaut. Die gv-Sojalinie RoundupReady 2 sollte, nach den Vorstellungen von Monsanto, auf etwa 3,2 bis 4 Millionen Hektar angepflanzt werden. Realisiert haben sich davon aber nur knapp 2,4 Millionen Hektar.
  • 8. Vgl. New York Times vom 04.10.10.
  • 9. Vgl. www.ers.usda.gov/Data/BiotechCrops.
  • 10. Zuwachs von zwei Prozentpunkten gegenüber 2009 bei Soja und fünf Prozentpunkten bei der Baumwolle.
  • 11. Vgl. Jack Kaskey, Bloomberg, 20.09.10. In mehr als 4.000 Feldversuchen konnte festgestellt werden, dass der Mehrertrag von SmartStax 250 kg pro Hektar beträgt.
  • 12. Andrew Pollack, New York Times, 04.10.10. Etwa: Ein Insektenschutz-Gen verwandelt eine ärmliche Sorte nicht in eine Hochertragssorte, genauso wenig, wie schicke Schuhe einen langsamen Läufer in einen Usain Bolt [ein jamaikanischer Sprinter und mehrfacher Olympiasieger - die Redaktion] verwandeln.
  • 13. Vgl. Union of Concerned Scientists, www.ucsusa.org > Publications.
  • 14. Vgl. William Neuman und Andrew Pollack, New York Times, 03.05.10.
  • 15. Vgl. www.FarmJournal.com.
  • 16. Vgl. www.practicalfarmers.org.
  • 17. Vgl. Bloomberg, 12.03.10. Das Patent auf RoundupReady 1 läuft 2014 aus. Aus diesem Grund hatte Monsanto mit mehr oder weniger legalen Mitteln versucht, die Landwirte zu einem Wechsel auf die Round­upReady-2-Technologie zu bewegen. Inzwischen hat Monsanto auf die Vorwürfe, die in den kartellrechtlichen Untersuchungen vorgebracht worden waren, reagiert und versprochen, die Registrierung von RoundupReady 1 bis zu seinem Auslaufen aufrecht zu erhalten, um damit nachfolgende Generika-Produkte zu ermöglichen.
  • 18. Vgl. Financial Times vom 09.08.10.

Birgit Peuker ist Soziologin und lebt in Berlin.

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Erschienen in
GID-Ausgabe
203
vom Dezember 2010
Seite 17 - 20