Kinder auf Kosten anderer

Über die Veranstaltung des GeN "Wunschkinder durch globalisierte Ausbeutung?" wurde am 12.01.20 im RBB und am 17.01.20 in der taz berichtet. Ein Artikel im Neuen Deutschland hatte zuvor die Stellungnahme des feministischen Netzwerks thematisiert, die bei der Veranstaltung vorgestellt wurde.

"Im vergangenen Jahr hat die Forschungsakademie Leopoldina ein Positionspapier zur künftigen Fortpflanzungsmedizin in Deutschland vorgestellt und sich darin u.a. für eine Freigabe der Eizell"spende" und "Leihmutterschaft" ausgesprochen. Jetzt hat ein feministisches Netzwerk auf diesen Vorstoß mit einem Gegenpapier reagiert. Die Kritikerinnen betonen darin, dass beide reproduktionsmedizinischen Verfahren, also Eizellspende und Leihmutterschaft, einen kommerziellen Charakter haben, arme Frauen in der sogenannten Dritten Welt also von Ausbeutung bedroht sind."

Der Radio-Bericht kann hier ab ca. Minute 41 nachgehört werden.

Auch bei der Deutschen Welle war die Stellungnahme am 01.02.20 Thema.