Informationen über unsere AutorInnen

Martha Mertens ist seit mehr als zwanzig Jahren aktiv in der Gentechnik-kritischen Bewegung. Sie ist Sprecherin des Arbeitskreises Gentechnik des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland und Mitglied im wissenschaftlichen Beirat des Gen-ethischen Netzwerks.

Beiträge der Autorin oder des Autors

  • Glyphosat-Zulassung trotz Bedenken - und jetzt?

    Martha Mertens , 21. Februar 2018

    Die EU hat die Zulassung für das umstrittene Pflanzengift Glyphosat um fünf Jahre verlängert. In Deutschland geht es nun darum, Glyphosat-haltige Mittel massiv zu begrenzen und sich den Exit-Plänen anderer EU-Länder anzuschließen.

  • Herbizidresistenz der nächsten Generation?

    Martha Mertens , 18. Dezember 2015

    Lange wurden nur zwei Unkrautvernichtungsmittel  - Glyphosat und Glufosinat - in der Kombination mit gentechnisch veränderten herbizidresistenten Pflanzen eingesetzt. Aufgrund von massiven Resistenzproblemen finden neue und alte Wirkstoffe Verwendung.

  • TTIP nein danke!

    Martha Mertens , 19. Juni 2013

    US-Präsident Obama und EU-Kommissionspräsident Barroso kündigten im Februar dieses Jahres die Aufnahme von bilateralen Verhandlungen zur Bildung einer Freihandelszone an. In Umwelt- und Verbraucherschutzkreisen wurde dies mit sehr gemischten Gefühlen aufgenommen. Ein breites Bündnis von Verbänden bereitet sich nun auf eine intensive Diskussion über das TTIP-Abkommen vor.

  • Who pays - who profits?

    Martha Mertens , 20. November 2009
    Saatgutkonzerne zeigen reges Interesse an der Terminator-Technologie,obwohl sie behaupten, diese nicht einsetzen zu wollen. Zu groß scheint die Verlockung, sich mit Hilfe dieses gentechnischen Verfahrens, das die Weiternutzung von Saatgut verhindert, den globalen Saatgutmarkt einzuverleiben. Auf wessen Kosten?

  • Gute Gründe gegen RoundupReady

    Von
    Martha Mertens , 7. September 2008

    Die herbizidresistente Sojabohne RoundupReady des US-Konzerns Monsanto ist die verbreitetste gentechnisch veränderte Pflanze weltweit. Sie wurde 2007 auf knapp 60 Millionen Hektar angebaut, was mehr als der Hälfte der Anbaufläche transgener Pflanzen insgesamt entspricht. Sie gehört zu den ältesten Produkten der Agro-Gentechnik und muss aktuell neu überprüft werden, wenn sie auch in Zukunft weiter in Europa verkauft werden soll.