Agrobusiness

Bereits heute teilt eine knappe Handvoll Konzerne den internationalen Saatgut- und Agrarmarkt unter sich auf.  Propagiert wird ein Kapital-intensives Landwirtschaftsmodell, das auf Gentechnik, Agrarchemie, Patente und Exportorientierung setzt, obwohl dieses sich längst als nicht zukunftsfähig erwiesen hat. Hunderte Millionen Menschen - gerade auf dem Land - hungern, Biodiversität geht verloren, Ressourcen neigen sich ihrem Ende zu. Die Konzerne stehen Saatgut- und Ernährungssouveränität im Weg.

Das Gen-ethische Netzwerk setzt sich für eine bäuerliche, soziale und ökologische Landwirtschaft ein. Deshalb engagieren wir uns im Trägerkreis der Kampagne Meine Landwirtschaft, die unter anderem die jährliche Großdemonstration „Wir haben es satt!“ organisiert.

Beiträge zu diesem Thema

  • Die Bananenschleife

    Von
    Judith Düesberg ,

    Der globale Bananenanbau steht wieder einmal vor dramatischen Ernteausfällen. Ursache ist ein Pilz, der gestern wie heute unbesiegbar scheint. Die Suche nach resistenten Bananensorten mit und ohne Gentechnik läuft. Die langfristige Lösung ist eine andere: mehr Vielfalt!

  • Einspruch gegen Patent auf Lachs und Forelle

    Von
    GeN ,

    (München, 26. Juni 2019) Ein breites Bündnis von über 30 Organisationen, das zusätzlich von rund 5000 Einzelpersonen unterstützt wird, hat heute Einspruch gegen das Patent auf Lachs und Forellen eingelegt. Das Bündnis fordert einen vollständigen Widerruf des Patentes, das keine technische Erfindung sei, sondern viel eher den Charakter eines patentierten Plagiats aufweise.

  • Nachwachsende Rohstoffe und Gentechniken

    Von
    Christof Potthof ,

    Nachwachsende Rohstoffe sollen stärker genutzt werden. Die chemische Industrie setzt auf Gentechnik, um Organismen und Stoffe, die nicht in das aktuelle System passen, passend zu machen.

  • BASF: Doppelte Standards bei Pestizideinsatz

    Von
    GeN ,

    (2. Mai 2019, Berlin und Köln, Pressemitteilung) Anlässlich der BASF-Hauptversammlung kritisieren zivilgesellschaftliche Organisationen das gesundheits- und umweltschädliche Agrargeschäft des Konzerns.

  • Viel zu verlieren

    Von
    Christof Potthof ,

    In den kommenden Jahren hat die gentechnikkritische Bewegung einiges zu verlieren. Manches davon war auch im letzten Jahr wichtig.