Ohne Gentechnik

Schwerpunkt

Die meisten VerbraucherInnen hierzulande wollen keine Gentechnik auf dem Teller. Die zunehmende Kennzeichnung von Produkten als „gentechnikfrei“ scheint diesem Wunsch entgegenzukommen. Bei diesem Trend geht es aber nicht zuletzt um Profite; und es gibt auch Verlierer.

Impressum

GID 245, Mai 2018, 34. Jahrgang, ISSN 0935-2481,
Redaktion: Theresia Scheierling (ts) (ViSdP), Kirsten Achtelik (ka), Isabelle Bartram (ib), Christof Potthof (pau), Benno Vogel (bv)

Artikel in dieser Ausgabe

  • Die meisten VerbraucherInnen hierzulande wollen keine Gentechnik auf dem Teller. Die zunehmende Kennzeichnung von Produkten als „gentechnikfrei“ scheint diesem Wunsch entgegenzukommen. Bei diesem Trend geht es aber nicht zuletzt um Profite; und es gibt auch Verlierer.

  • Der Markt gekennzeichneter gentechnikfreier Lebensmittel wächst und wächst. Das liegt nicht zuletzt am Einstieg großer Supermarktketten in die Kennzeichnung der Produkte ihrer Eigenmarken.

  • Aktuell findet ein Wettstreit zwischen privaten und staatlich reglementierten Tierschutz-Standards für die Kennzeichnung tierischer Produkte statt. Kein anderes Lebensmittel-Label wird in den Medien derart ausgiebig verhandelt.

  • Nach mehr als zehn Jahren mit kommerziellem Anbau von gentechnisch verändertem Mais haben LandwirtInnen in der Tschechischen Republik den Anbau 2017 vollständig gestoppt.

  • Mit der Züchtung beginnt der Produktionsweg in der Landwirtschaft. Dass diese gentechnikfrei gestaltet werden kann, ist dem ökologischen Landbau ein besonderes Anliegen.