Gen-ethischer Informationsdienst

Einleitung

Der Gen-ethische Informationsdienst (GID) ist die Fachzeitschrift des GeN. Er erscheint seit 1985 und bietet seitdem ein breites Spektrum an kritischen Informationen zu den Entwicklungen in Gen- und Biotechnologie.

Text

Der GID ist die einzige Zeitschrift in Deutschland, die seit über dreißig Jahren regelmäßig und kritisch über sämtliche Gebiete der Gen- und Fortpflanzungstechnologien informiert. Er enthält aktuelle Berichte, Diskussionen und Informationen, Hinweise zu Neuerscheinungen und Veranstaltungen. Der GID erscheint vier Mal im Jahr.

 

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Unsere Ausgaben

  • GID-Ausgabe
    168
    vom Februar 2005

    Gendiagnostikgesetz

    Untersuchungen ohne Eigenschaften: Nach jahrelanger Verzögerung kommt die von der rot-grünen Regierung in den Koalitionsvereinbarungen von 1998 bereits angekündigte Gesetzgebung zur Gendiagnostik in Schwung. Im Herbst letzten Jahres gelangte ein Arbeitsentwurf des Gesundheitsministeriums für ein "Gesetz über genetische Untersuchungen bei Menschen" an die Öffentlichkeit. Dieses Gendiagnostikgesetz soll den Einsatz von Genanalysen regeln und unter anderem verhindern, dass jemand aufgrund seiner genetischen Konstitution diskriminiert wird.

  • GID-Ausgabe
    167
    vom Dezember 2004

    Biobanken

    Das Europa der Biobanker Gendatenbanken sind überall dort unvermeidlich, wo "genetische Information" entstehen soll. "Gen-Informationen" lagern nicht einfach im Zellkern. Sie werden durch die Verknüpfung mit medizinischen, genealogischen und verhaltensbezogenen Daten erst hergestellt. Ein Überblick über das Zusammenspiel von Forschungspolitik, -markt und Biobanken bei der Molekularisierung und Genetifizierung der Medizin.

  • GID-Ausgabe
    166
    vom Oktober 2004

    Reis

    Reis - ein Grundnahrungsmittel in Gefahr? Das Unternehmen Bayer CropScience hat in Europa eine Import-Genehmigung für gentechnisch veränderten Reis beantragt. Ein Anbau ist in Europa (vorerst?) nicht geplant, wachsen soll der Reis in Asien. Dort sind vor tausenden von Jahren die ersten Reissorten kultiviert worden und dort ist auch heute noch die größte Reis-Artenvielfalt zu finden, was diese Region besonders schützenswert gegen mögliche Verunreinigungen mit gentechnisch veränderten Reissorten macht. Bisher ist über den Antrag noch nicht entschieden. In den USA, möchte ein Biotechnologie-Unternehmen den kommerziellen Anbau einer gentechnisch veränderten Reissorte vorantreiben, die in ihren Körnern zwei menschliche Proteine produziert. Verbraucher- und Umweltschützer sowie Reisproduzenten in den USA sind dagegen.

  • GID-Ausgabe
    165
    vom August 2004

    Medien

    Medien, Macht und Manipulation Ignacio Chapela, in Mexiko geborener Assistenzprofessor für Biologie an der Universität in Berkeley (USA), fand bei einer Untersuchung von mexikanischen Mais-Landsorten gentechnisch verändertes Material. Seine Ergebnisse wurden in dem Fachmagazin Nature publiziert. Später distanzierten sich die Herausgeber von dem Artikel - ein bis dato einmaliger Vorgang in der mehr als hundertjährigen Geschichte des Magazins. Außerdem beschäftigen sich Mike Steffen Schäfer mit der Humangenomforschung in der Mediendebatte, Gernot Hofmann mit dem Management von Sichtweisen und Michael Strassnig mit der Politik der Stammzellen.

  • GID-Ausgabe
    164
    vom Juni 2004

    EU-Erweiterung

    Europäische Länder: Neue Länder, neues Glück? Polen, Tschechien, Bulgarien und Rumänien sind Einfallstore für genmanipulierte Pflanzen. Gesetze werden nicht eingehalten, kommerzieller Anbau wird als Versuch getarnt, und es fehlt an Labors, die Genspuren nachweisen können. Vor allem US-Genkonzerne haben bereits investiert.