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Pressemitteilungen

Pressemitteilungen

(München und Berlin, 20. Januar 2017) Mehrere Nichtregierungsorganisationen haben Einspruch gegen europäische Patente eingereicht, die den Brauereikonzernen Carlsberg und Heineken gemeinsam gehören. Das Europäische Patentamt (EPA) erteilte 2016 die beiden Patente EP2384110 und EP2373154. Sie erstrecken sich auf Gerste aus konventioneller Züchtung und deren Verwendung durch die Brauereien sowie das damit produzierte Bier. Die Einsprechenden gehen davon aus, dass die Gerste unter das Verbot der Patentierung von konventioneller Züchtung fällt. Erst jüngst hatte die Europäische Kommission bestätigt, dass sowohl die Verfahren zur Züchtung als auch die daraus resultierenden Pflanzen und Tiere nicht patentiert werden dürfen.

(Berlin, 19. Januar 2017) Die Redaktion des Gen-ethischen Informationsdienst wünscht zum neuen Jahr alles Gute!

Wegen der Feier- und Ferientage kommt die Ankündigung der aktuellen Ausgabe des Gen-ethischen Informationsdienst (GID) etwas verzögert. Wir hoffen, dass wir mit den in diesem Heft angesprochenen Themen Ihr Interesse wecken können.

Im Zentrum des Schwerpunktes steht in dieser Ausgabe der Weizen.

 

Entwicklungen vom Teller zum Feld - Umstrittener Weizen

 

(Hamm und Berlin, 4. Dezember 2016) Bundesumweltministerin Dr. Barbara Hendricks spricht sich gegen die Freisetzung gentechnisch veränderter Organismen aus, die mit einem „Gene Drive“ ausgestattet sind. „Ich teile Ihre Bedenken, dass ,Gene Drive‘ erhebliche Auswirkungen auf die Ökosysteme haben kann und dass daher insbesondere Vorsicht bei der Forschung und Risikobewertung walten sollte. Eine Freisetzung von Organismen, bei denen Gene Drive verwendet wird, halte ich aus ökologischer Sicht zurzeit für nicht vertretbar,“ positioniert sich die Ministerin im Vorfeld zur 13. Vertragsstaatenkonferenz der Konvention über die biologische Vielfalt, die vom 4. bis 17. Dezember in Mexiko stattfinden wird.

(Berlin, 28.11.2016) Das Gen-ethische Netzwerk hat gemeinsam mit über 450 weiteren Organisationen einen Offenen Brief gegen die Ratifizierung von CETA, dem geplanten Freihandels- und Investitionsschutzabkommens der EU mit Kanada, unterzeichnet.

(Berlin, 8.11.2016) Der Schwerpunkt der aktuellen Ausgabe des Gen-ethischen Informationsdienstes (GID) im Oktober 2016 trägt den Titel Politik in Schieflage: Lobbyismus und Interessenpolitik.

(München, 3. November 2016) In einer lang erwarteten Stellungnahme erklärt die EU-Kommission, dass sie Pflanzen und Tiere aus „im Wesentlichen biologischen Verfahren“ zur Züchtung für nicht patentierbar hält. Diese Aussage steht in starkem Gegensatz zu der bisherigen Praxis des Europäischen Patentamts (EPA), das bereits über 100 Patente erteilt hat, welche die konventionelle Züchtung betreffen, darunter sogar Patente auf Tomaten und Brokkoli.

(Berlin, 26. Oktober 2016) Maßnahmen gegen eine unkontrollierte Ausbreitung gentechnisch veränderter Organismen (GVO) fordern das Institut Testbiotech, der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL), die Interessengemeinschaft für gentechnikfreie Saatgutarbeit (IG Saatgut), das Gen-ethische Netzwerk und Save Our Seeds (SOS) in einem gemeinsamen Schreiben an Bundesumweltministerin Barbara Hendricks. Die Organisationen setzen sich für ein internationales Verbot der Freisetzung von Organismen ein, die mit neuen Gentechnikverfahren erzeugt wurden. Dazu zählen sogenannte "Gene Drives", die zur gentechnischen Veränderung natürlicher Populationen und zur Ausrottung bestimmter Arten diskutiert werden.

(Berlin, 22. September 2016) Zum heutigen Kinostart des Films „24 Wochen“ möchten wir auf eine Besprechung aufmerksam machen, die im Gen-ethischen Infomationsdienst (GID) anlässlich der Premiere auf der Berlinale erschienen ist: Die Grenzen des Tabubruchs von Susanne Schultz

 

(Berlin, 22. September 2016) Der Schwerpunkt der aktuellen Ausgabe des Gen-ethischen Informationsdienstes (GID) trägt im August 2016 den Titel Gentests in der EU. Hegemonie der Anbieter.

Zum Inhalt: Der Markt für Tests, die genetische Informationen liefern, wächst beständig. Obwohl allseits beklagt wird, dass die über Marktmechanismen stattfindende Steuerung unzureichend ist, rückt eine politische Regulierung mit dem neuen EU-Recht in weite Ferne.

(Berlin, 18. August 2016) Das GeN kritisiert vehement den heutigen Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA), ein Methodenbewertungsverfahren für so genannte nicht-invasive pränataldiagnostische Tests (NIPT) einzuleiten. Damit wird deren Einführung in die Regelversorgung von Schwangeren wahrscheinlich. Das Gen-ethische Netzwerk wird sich diesem Vorhaben auch weiterhin mit allen Kräften entgegenstellen. Es kann und darf nicht sein, dass die mit einer selektiven Praxis verbundenen NIPT Routine in der Schwangerenversorgung werden!