Aktion

Schärfere Kontrollen bei Großfusionen

Das INKOTA-netzwerk fordert in einem Appell an die Bundesregierung, die Fusionskontrolle zu verschärfen. Hintergrund ist die anhaltende Marktkonzentration im Agrarbereich. Konkret geht es INKOTA um vier Forderungen: Erstens das Einreichen einer Klage beim Europäischen Gerichtshof zum Zusammenschluss von Bayer und Monsanto. Zweitens sollen zukünftige Fusionen verboten werden, wenn diese mehr als 20 Prozent des Marktanteils erreichen. Drittens die Einführung der Prüfung von sozialen, ökologischen und menschenrechtlichen Auswirkungen von Fusionen und viertens eine verstärkte Auseinandersetzung mit den Auswirkungen der Digitalisierung in der Landwirtschaft. Die gesammelten Unterschriften sollen im Januar 2019 an den Wirtschaftsminister Peter Altmaier übergeben werden.

Teilnahme online unter www.fusionswelle-brechen.de. Unterschriftenlisten bestellen bei INKOTA-netzwerk, Chrysanthemenstraße 1-3m, 10407 Berlin, Tel.: 030/4208202-0, Fax: 030/4208202-10, eMail: inkota@inkota.de.

GID-Redaktion

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Erschienen in
GID-Ausgabe
246
vom August 2018
Seite 39

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