behindert und verrückt gefeiert ...

(15. Juli 2013) Vorgestern haben in Berlin mehr als 1.000 Teilnehmer_innen der 1. Mad & Disability Pride Parade in Deutschland wie verrückt gefeiert. "Nicht wir sind falsch, sondern die Verhältnisse, in denen wir leben" - dieses Motto einte die Teilnehmer_innen des bunten und lauten Umzugs. Einige Eindrücke hier... mehr folgt in den nächsten Tagen.

Hinter der Parade steht ein sehr aktives Bündnis: Neben dem Arbeitskreis mit ohne Behinderung (AK moB) und dem Arbeitskreis Psychiatriekritik hatte auch das GeN sich an den Vorbereitungen der Parade beteiligt; auf der Auftaktkundgebung hielten wir zudem einen Redebeitrag.

Rund um die Pride Parade finden weitere Veranstaltungen statt: Am 4. August zeigen wir den Film "Der Pannwitzblick" und am 6. August geht es in einer gemeinsam mit den Kritischen Feministinnen organisierten Diskussionsveranstaltung um Normalisierungsdiskurse und Widerstand.

Auf der Abschlusskundgebung hielt Theresia Degener, Aktivistin der ersten Stunde, nicht nur eine Rede, die vielen aus dem Herzen sprach. Groß war der Jubel auch, als sie am Ende ihres Beitrages ein Schild mit der Aufschrift "Terror der Normalität" in zwei Teile trat.

Außerdem begeisterten KünstlerInnen wie zum Beispiel Okan Seese oder Alice Dee die Leute, die noch bis in den Abend hinein weiter feierten.




 

    14. Juli 2013

     


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