Endspurt: Am 5. Juni wird in der Schweiz über die Einschränkung der PID abgestimmt

Um in der Schweiz eine liberale Genehmigungspraxis bei der Präimplantationsdiagnostik (PID) zu verhindern, ruft ein Bündnis aus 19 sozial engagierten Organisationen dazu auf, bei der Volksabstimmung am 5. Juni mit „Nein“ zu stimmen. Die Organisationen richten sich gegen das Inkrafttreten einer Gesetzesänderung, die bei allen künstlichen Befruchtungen PID erlauben würde.

Die Beschränkungen für den Einsatz der PID, die das im Sommer letzten Jahres in Kraft getretene Fortpflanzungsmedizingesetz (FMG) vorsieht, sind eher symbolischer Art.  Unter dem Motto „Unterstützen statt verhindern“ werben die Gegner_innen für eine „Gesellschaft ohne Normierungszwänge“. Stattdessen treten sie für eine „solidarische Gesellschaft“ ein, die „Menschen mit speziellen Bedürfnissen annimmt und unterstützt“. Dazu gehöre eine „fortschrittliche Medizin, die sich darauf konzentriert, Menschen zu helfen und nicht darauf, sie zu verhindern oder zu verändern“.

Hier gehts zur Kampagne.

 

 

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