Termine
Januar
Hamburg, 3.-7.01.05
Die BUKO Agrar Koordination veranstaltet im Bahnhof Göhrde/ Wendland ein "Spieleseminar" zum Thema Biopiraterie. Teilnehmende sollen nach einem inhaltlichen Input gemeinsam spielerische Methoden für die Vermittlung der Thematik für Jugendliche und Erwachsene entwickeln. Weitere Infos unter www.biopiraterie.de. Anmeldung: BUKO Agrar Koordination, Nernstweg 32-34, 22765 Hamburg; info@biopiraterie.de
Zürich, 10.-11.01.05
Im Swiss Federal Institute of Technology in der Schweiz findet an diesen Tagen eine Abschlusskonferenz zu den GVO-Leitlinienentwürfen statt. Dazu gibt es wissenschaftliche Präsentationen, Gegenüberstellungen und Diskussionen um zukünftige Perspektiven. Teilnehmende aus Regierungen Kenias, Vietnams, Brasiliens, der Schweiz, aber auch aus der Wirtschaft gaben ihre Zusage. Anmeldung: evelyn.underwood@env.ethz.ch oder http://www.gmo-guidelines.info/public/information…; Kosten: 15 – 50 Euro
Bad Boll, 15.01.05
Die Evangelische Akademie Bad Boll veranstaltet einen Imkertag unter dem Motto "Risikoarm und wohlschmeckend". Bio-Imkern soll die Chance zum Erfahrungsaustausch über aktuelle Probleme der Bienenhaltung, sowie über die Zertifizierung und den Kampf gegen die so genannte grüne Gentechnik gegeben werden. Die Teilname ist kostenlos. Beginn: 9.30 Uhr, Ort: Evangelische Akademie Bad Boll, Akademieweg 1, 73087 Bad Boll; Infos + Anmeldung: www.ev-akademie-boll.de, jobst.kraus@ev-akademie-boll.de, Tel.: 07164/79222
Kassel, 15.01.05
An diesem Samstag findet zwischen 10 bis 17 Uhr eine Tagung unter dem Motto "Dem Züchter auf die Finger geschaut! Wege in der biologisch-dynamischen Pflanzenzüchtung" im Anthroposophischen Zentrum statt. Thematisiert werden neue Aufgaben und Herausforderungen der Pflanzenzüchtenden für den Ökologischen Landbau. So stellen Gemüse- und Getreidezüchter ihre Ideen und Züchtungsansätze vor, wobei es auch um die Unterschiede zwischen konventioneller und ökologischer Pflanzenzüchtung gehen soll. Veranstaltungsort: Wilhelmshöher Allee 261, 34131 Kassel; Anmeldung (bis 07.01.05): Zukunftsstiftung Landwirtschaft, Postfach 100829, 44708 Bochum; Tel.: 0234/5797141, Fax: 0234/5797188; willing@zs-l.de; www.zs-l.de oder www.saveourseeds.org; Kosten: 30 Euro
Konstanz, 15.01.05/ 22.01.05
Unter dem Motto "Für eine gentechnikfreie Region Konstanz" beginnt um 13 Uhr in Konstanz/ Marktstätte eine Neujahrs-Kundgebung, die nach dem Vorbild von Überlingen Alternativen zur Gentechnik ins Bewusstsein rufen will. Zu dieser Demonstration und Vernetzungsmöglichkeit rufen StudentInnen, SchülerInnen, Landwirte sowie zahlreiche KonstanzerInnen auf. Idee ist, die Bodenseeregion als Schutzzone der Arten- und Sortenvielfalt zu fördern und gentechnisch veränderte Organismen aus dem Saatgut und zunehmend auch aus dem Futtermittel zu verbannen. Termin steht noch nicht eindeutig fest. Kontakt: Jens Lachenmayr, Anneliese Schmeh, Tel.: 07553/828620, Fax: 07553/828664; info@dieneuenbarden.de; www.dieneuenbarden.de
Bad Boll, 20.01.05
Auf dem 6. Biolandtag in der Evangelischen Akademie Bad Boll werden aktuelle Informationen zur Agrarpolitik und zum bäuerlichen Arbeitsalltag ausgetauscht. Die Teilname ist kostenlos. Beginn: 9.00 Uhr, Ort: Evangelische Akademie Bad Boll, Akademieweg 1, 73087 Bad Boll; Infos + Anmeldung: www.ev-akademie-boll.de, jobst.kraus@ev-akademie-boll.de, Tel.: 07164/79222
Berlin, 21.1.05
Unter dem Motto "Fortschritt verstehen – Fortschritt verantworten: Biomedizin und gesellschaftliche Verantwortung" findet eine öffentliche Veranstaltung der Bundestagsfraktion Bündnis 90/ Die Grünen statt. Biomedizinische Entwicklungen wie die Genomforschung oder Stammzellforschung zeigen, dass das Spannungsfeld zwischen wissenschaftlichem Fortschritt und der Verantwortung für ethisch akzeptable und gesellschaftlich erwünschte Entwicklungen sehr groß sein kann. ist. Sind kritische Stimmen in diesem Spannungsfeld nur die "Verhinderer" von Fortschritt? Oder sind sie wichtig, um Fortschritt positiv und aktiv zu gestalten? Welche Rolle kommt bei der Gestaltung des biomedizinischen Fortschritts der Politik zu? Sind Bündnis 90/ Die Grünen "technikfeindlich" oder gar Fortschrittsmotor"? Zeit: 14-18 Uhr; Infos + Anmeldung: Tel. 030/22771588, christa.nickels@bundestag.de, www.gruene-fraktion.de
Berlin, 21.01.-30.01.05
Zum 70. Mal findet die Grüne Woche im Januar 2005 auf dem Messegelände Berlin statt. Die internationale Ausstellung zur Ernährungs- und Landwirtschaft präsentiert neben einem umfassenden Nahrungs- und Genussmittelangebot im Weiteren Informationen zu erneuerbaren Energien und modernen Dienstleistungen der Landwirte. Ein umfangreiches Rahmenprogramm mit Symposien und Kongressen ist zu erwarten. Ort: ICC Messegelände Berlin, Hallen 1-26; täglich geöffnet von: 9.00 – 18.00; Infos: www.gruenewoche.de
Berlin, 22.01.-23.01.05
Im Zuge der Internationalen Grünen Woche findet die "European Conference on GMO free regions and biodiversity and rural development in Europe" statt. Aktive Mitstreiter für eine gentechnikfreie Landwirtschaft sind eingeladen, sich an der Erarbeitung einer gemeinsamen Grundsatzerklärung, des European GMO free manifesto, zu beteiligen. In workshops werden Forderungen zum Schutz gentechnikfreier Regionen für die nationale und europäische Ebene formuliert. Gute Englischkenntnisse sind notwendig. Infos + Anmeldung: www.zs-l.de/conference; Tel.: 030/27590309; Veranstalter: GENET, Assembly of European Regions (AER) und Zukunftsstiftung Landwirtschaft
Berlin, 25.01.05
"Was kann eine kulturell aufgeklärte Bioethik leisten?" lautet die zentrale Frage des Friedrichshainer Kolloquiums des Instituts Mensch, Ethik und Wissenschaft an diesem Tag. Der gesellschafts-politische Diskurs über ethische Fragen in Medizin und Gentechnik findet vor dem Hintergrund unterschiedlicher religiöser und kultureller Wertvorstellungen statt. Es geht um die Frage, welche Rolle religiös-kulturelle Vielfalt einerseits und die Verständigung über allgemeine ethische Normen andererseits in der Bioethik spielen sollten. Ole Döring vom Institut für Asienkunde in Hamburg erklärt, wie traditionelle Werte in China zu Fragen der Reproduktionsmedizin stehen und sich dabei von staatlichen Vorgaben und Vorstellungen westlicher Prägung unterscheiden. Zeitraum: 16.00 bis 19.00 Uhr; Ort: Institut Mensch, Ethik und Wissenschaft, Warschauer Straße 58a, 2. Hinterhof, 4. Stock, 10243 Berlin; Infos + Anmeldung: 030/29381770, eMail: entezami@imew.de
Berlin, 28.01.05
Im Rahmen der Grünen Woche vom 21.01.-30.01.2005 lädt der Deutsche Bauernbund zu einer Podiumsdiskussion zum Thema "Chancen und Risiken der grünen Gentechnik" ein. Beginn: 14.30, Ort: ICC Messegelände, Saal 7, Infos + Anmeldung: Deutscher Bauernbund e.V., Adelheidstraße 1, 06484 Quedlinburg; Tel.: 03946/708906
Februar
Bonn/Röttgen, 11.-13.02.05
An diesem Wochenende zieht das "Netzwerk gegen Selektion durch Pränataldiagnostik" ein Resümee seiner zehnjährigen Arbeit unter dem Motto "Sehnsucht nach dem Unvorhersehbaren – Unser Name bleibt Programm!". Die Tagung soll Raum geben für eine selbstkritische Rückschau auf zehn Jahre öffentliches Engagement gegen Selektion und Perspektiven eröffnen. Schwerpunkt ist die Auseinandersetzung mit dem Thema "Selektion und Menschenbild". Anmeldung: Netzwerk gegen Selektion durch Pränataldiagnostik c/o Bundesverband für Körper-und Mehrfachbehinderte, Brehmstraße 5-7, 40339 Düsseldorf; Anmeldung: Tel.: 0211/6400410, Fax: 0211/6400420; ArbeitsstellePND@bvkm.de; Kosten: 110 Euro/ ermäßigt 65 Euro. Am Samstag ist die Teilnahme als Tagesgast für 25 Euro möglich.
Bern, 12.02.05
SWISSAID, die Schweizerische Stiftung für Entwicklungszusammenarbeit, veranstaltet ein eintägiges Symposium unter dem Titel "Gentechnologie in der Landwirtschaft – Chronik einer angekündigten Katastrophe?". Die Fragestellungen des Symposiums lauten: "Auswirkungen der Gentechnologie auf die bäuerliche Landwirtschaft. Ist die Ernährungssouveränität in Entwicklungsländern bedroht?" sowie "Gentechnologie in der Landwirtschaft – wer profitiert?". Es diskutieren der Direktor der Syngenta-Stiftung, Andrew Bennett, sowie der Landwirtschaftsminister Sambias, Mundia Sikatana und Vertreter internationaler sowie Schweizer Partnerorganisationen von SWISSAID. Infos + Anmeldung: Tina Goethe, Entwicklungspolitik SWISSAID, Tel.:(0041) (0)31/ 3505375, t.goethe@swissaid.ch; www.swissaid.ch/news/d/veranstalt.htm; Kosten: 30 CHF – 80 CHF
GID-Redaktion