Filme

Organspende

Nachdem Frank-Walter Steinmeier seiner Frau eine Niere gespendet hat, ist die Diskussion um die Organspende neu aufgeflammt. Die Gleichsetzung des Hirntods mit dem Tod des Menschen wird in zahlreichen internationalen Studien in Frage gestellt. Als logistisch einfachere und ethisch weniger brisante Alternative gilt die Lebendspende. Aber ist sie das auch? Natürlich ist es im Einzelfall verdienstvoll, einem nahen Verwandten oder dem Ehepartner zu helfen. Doch eignet sich die Lebendspende als Routine-Eingriff, wenn kein Organ von einem „Hirntoten“ zur Verfügung steht? Und wie werden Menschen, die sich zu diesem altruistischen Akt entschließen, über gesundheitliche Risiken informiert und wie sind sie abgesichert? All diesen Fragen geht die 29minütige Dokumentation „Nierenlebendspende - ist sie wirklich so harmlos wie der Fall Steinmeier suggeriert?“anhand von drei Fällen auf den Grund. Als Vorgeschmack kann man sich bei youtube, gloria-TV oder auf der Homepage www.silvia-matthies.de einen kurzer Trailer ansehen. Auf DVD gibt es den Film für 14,90 Euro inklusive Porto bei Silvia Matthies, Angerl 13, 82057 Icking, eMail:silvia.matthies-wille@gmx.de.

JIM - The Birth of a New World Order

Der im Oktober in Los Angeles angelaufene Science- Fiction Film „JIM- The Birth of a New World Order“ (etwa: „JIM - Die Geburt einer neuen Weltordnung“) von Jeremy Morris-Burke zeigt die Risiken, die mit der vom Menschen vorangetriebenen Modifizierung des Lebens einhergehen, auf. Hierfür werden in dem Film zwei Handelsstränge, einer in der Gegenwart und einer in der unmittelbaren Zukunft, gezeigt. Die Gegenwart handelt von Jim Kotosfky, einem liebevollen Familienvater, der sich nach dem unverhofften Tod seiner gesamten Familie an eine Biotech-Firma wendet, in der Hoffnung, ein durch den Einsatz von Gentechnik verändertes Kind zu schaffen, welches all die Hindernisse unserer ungewissen Gegenwart überwinden kann. So zeigt der sich mit der Zukunft auseinandersetzende Handlungsstrang das Leben des gentechnisch hergestellten Klons inmitten einer Welt von gentechnisch veränderten Menschen, die zunehmend unvernünftiger und gefühlskälter werden. Und eben dieser Klon ist einzigartig, da er auf der Suche nach Wissen und Wahrheit die letzte Hoffnung für die ruinierte Zukunft der Menschen ist. Die Moral dieses Films, der bald auch in Deutschland erscheinen soll, lautet: „Sei vorsichtig mit dem, was du dir wünschst.“ Internet

Informationen für SchülerInnen

Der Informationsdienst Gentechnik hat für Schülerinnen und Schüler eine Website eingerichtet, auf der sie sich über die „Grüne Gentechnik“ sowie Lebensmittel, hergestellt aus gentechnisch veränderten Pflanzen, informieren können. Zudem können sie die Homepage auch als Infopool für Referate und Hausarbeiten nutzen. Für Neugierige: www.keine-gentechnik.de/wer-wie-was.
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