Termine

Januar

München, 09.01.07

Die ökologisch-soziale Verantwortung von Unternehemen gewinnt zunehmend Beachtung in den Medien. Diese Entwicklung bezeichenet man heutzutage als "Corporate Social Responsibility" (CSR). In einer Reihe von Vorträgen werden Unternehmen aus der Lebensmittelherstellung vorgestellt und reflektiert. Am 9. Januar spricht Prof. Dr. Claus Hipp über das Ethikmanagement bei seinem Familienunternehmen HIPP-Werk Georg Hipp OHG. Ort: Schweisfurth- Stiftung, Südliches Schlossrondell 1, 80638 München. Weitere Informationen im Internet unter www.schweisfurth.de, per eMail: walterspiel@schweisfurth.de oder Tel.: 089/17959516

Berlin, 10.01.07

Andreas Winkelmann vom Institut für Zell- und Neurobiologie, Centrum für Anatomie an der Berliner Charité hält einen Vortrag zum Thema "Wann darf menschliches Material verwendet werden? Der Anatom Hermann Stieve und die Forschung an Leichen Hingerichteter". Ort: Institut für Geschichte der Medizin an der Charité Berlin, Schumannstr. 21/22 (Charitéplatz 1), 10117 Berlin, weitere Informationen unter: www.charite.de, sabine.schleiermacher@charite.de

Hamburg, 11.01.07

"Interkulturelle Bioethik - Informierte Einwilligung in China?" ist das Thema des Arbeitskreises "Interdisziplinäres Ethikseminar". Ort: Seminarraum der Frauenklinik, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, Martinistraße 52, Hamburg, 16.15 - 18.30 Uhr

Berlin, 19.01.07-28.01.07

Die Internationale grüne Woche findet 2007 zum 72stenmal in Berlin statt. Dabei handelt es sich um eine internationale Ausstellung der Ernährungs- und Landwirschaft, sowie des Gartenbaus. Ort: Messe Berlin GmbH, Messedamm 22, 14055 Berlin. Weitere Informationen unter www.messe-berlin.de, über eMail: central@messe-berlin.de, Tel.: 030/30380, Fax.: 030/30382325

Bis Juni

Dresden, bis 24.06.07

Das Hygiene Museum präsentiert eine Ausstellung des United States Holocaust Memorial Museums mit dem Titel "Tödliche Medizin: Rassenwahn im Nationalsozialismus". Sie zeigt, wie mit der Hilfe von Ärzten, Medizinern und Anthropologen eine Gesundheitspolitik entwickelt wurde, die mit der Sterilisation von vermeintlich "erblich minderwertigen" Menschen begann, zum Massenmord an "lebensunwertem Leben" führte und zugleich die Voraussetzungen für die Ermordung der europäischen Juden schuf. Das Deutsche Hygiene Museum initiierte diese Ausstellungsübernahme vor dem Hintergrund der eigenen historischen Verantwortung als eine Institution, die die rassenhygienischen Programme einst vorbehaltlos unterstützte und propagierte. Deutsches Hygiene Museum, Lingnerplatz 1, 01069 Dresden, Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag, Feiertage: 10 bis 18 Uhr, Eintrittskarten 6 Euro, ermäßigt 3 Euro, www.dlf.de

Erschienen in
GID-Ausgabe
179
vom Dezember 2006
Seite 65 - 66

GID-Redaktion

zur Artikelübersicht