Termine

Berlin, 31.08. und 01.09.18

Am Vortag der Gedenkveranstaltung für die Opfer von „Euthanasie“ und Zwangssterilisation gibt es ein Begleitprogramm unter dem Motto „Gegen das Vergessen: Aus der Geschichte lernen“. Dabei soll die Situation der Angehörigen psychisch erkrankter Menschen in der NS-Zeit näher beleuchtet werden.

Ort: Stiftung Topographie des Terrors, Niederkirchnerstr. 8, 10963 Berlin, 13-16.30 Uhr, der Eintritt ist frei. Anmeldung bis zum 20. August erbeten unter grp@diakonie.de. Mehr Informationen unter www.topographie.de/veranstaltungen. Die Gedenkveranstaltung für die Opfer von „Euthanasie“ und Zwangssterilisation findet am Samstag, den 1. September ab 14 Uhr in der Philharmonie (Tiergartenstr. 4) in Berlin statt.

Berlin, 06. und 07.09.18

Die Konferenz der Gentechnikfreien Regionen Europas findet in diesem Jahr zum neunten Mal statt. Das Treffen zivilgesellschaftlicher AkteurInnen wird gemeinsam mit dem Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz von Hessen veranstaltet. Hessen hat aktuell die Präsidentschaft eines GMO free-Netzwerks von 64 europäischen Regionalregierungen inne. Neben Plenarrunden wird es Workshops geben. Wichtigstes Thema werden die neuen Gentechnik-Verfahren (insbesondere CRISPR-Cas) und deren zukünftige Rolle in der Landwirtschaft sein.

Mehr Informationen: www.gmo-free-regions.org.

Berlin, 21. und 22.09.18

Der diesjährige „Marsch für das Leben“ am 22. September soll mit einem Aktionstag gestört werden. Anders als in den Vorjahren findet die feministische Demonstration nicht am selben Tag sondern am Vorabend statt.

Aktionstag gegen den „Marsch für das Leben“ mit queer-feministischer Demonstration am 21. September 2018, 18 Uhr, S-Bahnhof Friedrichstraße, mehr Informationen: https://whatthefuck.noblogs.org.

Verschiedene Orte, 09.-11.10.18

Unter dem Titel „Agrarindustrie 4.0: Digitalisierung und Konzernmacht in der Landwirtschaft“ findet eine Veranstaltung mit Pat Mooney von der ETC Group und weiteren Gästen in Berlin (09.10., Münzenbergsaal der Rosa-Luxemburg-Stiftung, Franz-Mehring-Platz 1, 10243 Berlin), Hamburg (10.10., Ort wird noch bekannt gegeben) und Köln (11.10., Karl Rahner Akademie, Jabachstraße 4-8, 50676 Köln) statt. Mooney ist seit mehr als drei Jahrzehnten als eineR der profiliertesten KritikerInnen des Agrarbusiness weltweit in internationalen Verhandlungen und auf zivilgesellschaftlichen Foren präsent. Im Rahmen der Veranstaltungen wird eine aktuelle Studie präsentiert, deren Ergebnisse mit den TeilnehmerInnen diskutiert werden soll. Für die Veranstaltung in Berlin sind weitere Gäste vorgesehen: Jeanette Hofmann (Wissenschaftszentrum Berlin, angefragt), Franza Drechsel (GLOCON) und Jahn Urhahn (INKOTA).

Für Rückfragen steht Jan Urhahn von INKOTA (urhahn@inkota.de) bereit.

Berlin, 19.-21.10.18

Auf der Tagung „Zwischen Emanzipation und Vereinnahmung. Disability Studies im deutschsprachigen Raum“ wird es viele Vorträge, Workshops und Podiumsdiskussionen geben, die den Stand der Forschung und der Bemühungen um gleiche Rechte von Menschen mit Behinderung beleuchten.

Orte: Humboldt Universität zu Berlin, Alice Salomon Hochschule Berlin; Programm und Anmeldung: www.disko18.de. Die Konferenz ist leider ausgebucht, allerdings werden möglicherweise NachrückerInnen-Plätze frei.

Europaweit, 27. und 28.10.18

Das agrarpolitische Netzwerk Arc2020 und viele weitere Organisationen, darunter auch das Gen-ethische Netzwerk, rufen zu den Aktionstagen „Gemeinsam für gu­tes Essen und gute Landwirtschaft“ auf. Europaweit sollen  Aktionen stattfinden, die sich kritisch auf die Themen Ernährung und Landwirtschaft beziehen. Gefordert werden unter anderem Ernährungssouveränität und gerechter Welthandel, gentechnikfreie Lebensmittel und mehr Teilhabe an politischen Prozessen. Dabei sind alle gefragt, selbstständig Protestformen wie Flashmobs, Protest-Picknicks oder Demonstrationen zu organisieren. Bitte zu den Aktionen Kochtöpfe und Löffel mitbringen - die Kochtöpfe sollen als Zeichen des Protestes unüberhörbar laut geschlagen werden.

Aufruf „Good Food, Good Farming“ auf Englisch und in weiteren Sprachen sowie weitere Informationen: www.goodfoodgoodfarming.eu. Kontakt: Verena Günther, info@goodfoodgoodfarming.eu, Tel.: 030/28 482437.

Dresden, bis 06.01.19

Eine Sonderausstellung im Deutschen Hygienemuseum beschäftigt sich mit Rassismus als menschenfeindlicher Ideologie und alltäglicher Praxis. Dabei soll der Zusammenhang zwischen Rassismus und dem Begriff der „Rasse“ aufgezeigt werden, und wie diese Idee hinter dem Begriff weiterhin wirksam ist, auch wenn das Wort inzwischen geächtet ist. „Denn mit der Kategorie ‚Rasse’ werden nur scheinbar menschliche Unterschiedlichkeiten beschrieben, in Wahrheit dient sie dazu, politische, soziale und kulturelle Ungleichheit zu begründen.“ In Medienstationen, Filmen und Video-Installationen werden Alltagsrassismus, die Debatte um die Populationsgenetik, die Rückgabe von geraubten Kulturgütern oder die Herausforderungen einer postmigrantischen Gesellschaft thematisiert. In der Ausstellung kommen auch von Rassismus betroffene und widerständige AktivistInnen zu Wort.

Rassismus. Die Erfindung von Menschenrassen, Deutsches Hygiene-Museum, Lingnerplatz 1, 01069 Dresden. Mehr Informationen: www.dhmd.de/ausstellungen/rassismus.

GID-Redaktion

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GID Meta
Erschienen in
GID-Ausgabe
246
vom August 2018
Seite 39 - 42