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Monika Feuerlein ist freie Journalistin und arbeitete mehrere Jahre lang als Redakteurin für den Gen-ethischen Informationsdienst (GID).

Beiträge des*der Autor*in

  • EU: Neuartige Therapien

    Von
    12. Februar 2006

    Gen-, Zell- und Gewebetherapie sollen künftig europaweit einheitlich geregelt werden. Zu diesem Zweck hat die Europäische Kommission Produkte und Verfahren, die weder Arzneimittel noch Medizinprodukte sind, in einem Verordnungsentwurf unter dem Begriff der "Neuartigen Therapien" zusammengefasst und sieht für diese ein zentralisiertes Zulassungsverfahren vor. Der GID hat den Entwurf, der nun dem Europäischen Parlament und dem Ministerrat unterbreitet wird, einer ersten Prüfung unterzogen.

  • Geheimnis um ... die Krankheitsgene

    Von
    17. Oktober 2005

    Die Dialektgruppe der Sorben in der Oberlausitz gilt als die einzige eigenständige Bevölkerungsgruppe Mitteleuropas, die groß genug ist, um statistische Zusammenhänge von Krankheit und Vererbung zu erkennen. Wissenschaftler der Universität Leipzig wollen jetzt - schon wieder - ihre Gene untersuchen.

  • Globale Tendenzen

    Von
    10. Juni 2005

    Weltweit wird die DNA-Analyse in 77 Ländern zu kriminalistischen Zwecken angewandt. 41 dieser Länder unterhalten eine nationale DNA-Datenbank, in der die DNA-Profile von Straffälligen und Verdächtigen gespeichert werden. Interpol strebt eine Harmonisierung der Datenbestände an.

  • Große Koalition "DNA-Analyse"

    Von
    10. Juni 2005

    Markante Forderungen zum Thema Verbrechensbekämpfung waren bisher das Aushängeschild von CDU und CSU. Doch spätestens seit dem raschen Ermittlungserfolg im Mordfall Mooshammer bemühen sich auch Spitzenpolitiker der SPD um Schulterschluss. Bundesjustizministerin Zypries (SPD) hat einen Gesetzesentwurf vorgelegt, der die rechtlichen Grenzen der DNA-Analyse im Strafverfahren stark ausweitet. Mit Blick auf eventuell anstehende Neuwahlen hieße das: eine große Koalition in Sachen Innere Sicherheit wäre bereits vorbereitet.

  • Die Medien und das Wilmut-Ei

    Von
    9. April 2005

    Wie man’s macht ist’s falsch. Man kann es ignorieren, und damit stillschweigend einen Affront gegen unsere werten Volksvertreter und die Gesetze tolerieren. Oder wie alle anderen darüber schreiben und damit einer ungewollten Diskussion erneut den Weg bereiten. Doch wenn schon alle drüber reden: Warum diskutiert man hierzulande kaum darüber, woher Ian Wilmut seine Eizellen bekommt?