Es geht nicht um „helle Haut“

In einem Interview in der taz warnt GeN-Mitarbeiterin Isabelle Bartram vor Racial Profiling und anderen Gefahren der Erweiterten DNA-Analyse. Sie soll zeitnah im Rahmen einer Strafrechtsreform für Polizei-Ermittlungen erlaubt werden.

taz: Nach einem Gesetzesentwurf des Justizministeriums sollen Ermittler durch DNA-Analyse Haut- und Haarfarbe von Tätern feststellen dürfen. Als hellhäutiger Mensch mit straßenköterblonden Haaren hat man von der erweiterten DNA-Analyse nichts zu befürchten, oder?

Isabelle Bartram: Die weiße Durchschnittsbevölkerung ist davon wenig betroffen. Der Hinweis „helle Haut“ wird den Kreis der Verdächtigen nicht stark eingrenzen. Unter anderem daran sieht man, dass es nicht darum geht, weiße Verdächtige zu finden. Sondern eher darum, Minderheitenmerkmale zu finden.

Den Rest des Interviews können Sie auf der Seite der taz nachlesen.