Presse

Einleitung

Auf dieser Seite finden Sie die Pressemitteilungen des Gen-ethischen Netzwerks (GeN). Eine Auswahl an Medien-Berichten über die Arbeit des GeN finden Sie hier. Wenn Sie regelmäßig von uns informiert werden wollen, schreiben Sie uns eine E-Mail um in unseren Presseverteiler eingetragen zu werden. Haben Sie Rückfragen zu den inhaltlichen Themen der Pressemitteilungen? Unsere Mitarbeiter*innen beantworten sie gerne.

Pressemitteilungen des GeN

  • Verbände rufen zum „Gene Drive“-Moratorium auf. Zum Start der 13. UN-Biodiversitätskonferenz

    (Hamm und Berlin, 4. Dezember 2016) Bundesumweltministerin Dr. Barbara Hendricks spricht sich gegen die Freisetzung gentechnisch veränderter Organismen aus, die mit einem „Gene Drive“ ausgestattet sind. „Ich teile Ihre Bedenken, dass ,Gene Drive‘ erhebliche Auswirkungen auf die Ökosysteme haben kann und dass daher insbesondere Vorsicht bei der Forschung und Risikobewertung walten sollte. Eine Freisetzung von Organismen, bei denen Gene Drive verwendet wird, halte ich aus ökologischer Sicht zurzeit für nicht vertretbar,“ positioniert sich die Ministerin im Vorfeld zur 13. Vertragsstaatenkonferenz der Konvention über die biologische Vielfalt, die vom 4. bis 17. Dezember in Mexiko stattfinden wird.

  • Zivilgesellschaft aus Europa und Kanada fordert: CETA muss abgelehnt werden!

    (Berlin, 28.11.2016) Das Gen-ethische Netzwerk hat gemeinsam mit über 450 weiteren Organisationen einen Offenen Brief gegen die Ratifizierung von CETA, dem geplanten Freihandels- und Investitionsschutzabkommens der EU mit Kanada, unterzeichnet.

  • Neue Ausgabe des Gen-ethischen Informationsdienstes (GID) Oktober 2016: Lobbyismus und Interessenpolitik. Politik in Schieflage

    (Berlin, 8.11.2016) Der Schwerpunkt der aktuellen Ausgabe des Gen-ethischen Informationsdienstes (GID) im Oktober 2016 trägt den Titel Politik in Schieflage: Lobbyismus und Interessenpolitik.

  • EU-Kommission hält Pflanzen und Tiere aus konventioneller Züchtung für nicht patentierbar

    (München, 3. November 2016) In einer lang erwarteten Stellungnahme erklärt die EU-Kommission, dass sie Pflanzen und Tiere aus „im Wesentlichen biologischen Verfahren“ zur Züchtung für nicht patentierbar hält. Diese Aussage steht in starkem Gegensatz zu der bisherigen Praxis des Europäischen Patentamts (EPA), das bereits über 100 Patente erteilt hat, welche die konventionelle Züchtung betreffen, darunter sogar Patente auf Tomaten und Brokkoli.

  • Der Gentechnik Grenzen setzen: Organisationen warnen vor unkontrollierter Ausbreitung von GVO

    (Berlin, 26. Oktober 2016) Maßnahmen gegen eine unkontrollierte Ausbreitung gentechnisch veränderter Organismen (GVO) fordern das Institut Testbiotech, der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL), die Interessengemeinschaft für gentechnikfreie Saatgutarbeit (IG Saatgut), das Gen-ethische Netzwerk und Save Our Seeds (SOS) in einem gemeinsamen Schreiben an Bundesumweltministerin Barbara Hendricks. Die Organisationen setzen sich für ein internationales Verbot der Freisetzung von Organismen ein, die mit neuen Gentechnikverfahren erzeugt wurden. Dazu zählen sogenannte "Gene Drives", die zur gentechnischen Veränderung natürlicher Populationen und zur Ausrottung bestimmter Arten diskutiert werden.