Beiträge zu diesem Thema

  • Embryonal oder adult?

    Von
    13. Juni 2006

    Die Unterscheidung von embryonalen und adulten Stammzellen ist zum Dreh- und Angelpunkt der ethischen Diskussion über Stammzellforschung in Deutschland geworden. Dabei entbehrt diese Differenzierung einer klaren wissenschaftlichen Grundlage und ist vor allem ein Produkt der gesellschaftlichen Auseinandersetzung um die politische Beschränkung der Forschungspraxis. Vor diesem Hintergrund wird in Wissenschaft, Recht und Ethik um das Wesen und die Bedeutung einer irreführenden Benennung gestritten.

  • Das Argument mit den Betroffenen

    Von
    7. April 2006

    In der Debatte um die so genannte regenerative Medizin und speziell die embryonale Stammzellforschung wird die Situation von Patienten oft als "Trumpfargument" gegen ethische Bedenken angeführt. Als paradigmatisch gilt dabei die Perspektive und Behandlung von Parkinson-Patienten. In den seltensten Fällen kommen diese jedoch selbst zu Wort. Was bedeutet eine solche "Vereinnahmung" im bioethischen Diskurs für die Betroffenen?

  • Money, money, money

    Von
    7. April 2006

    Die Privatwirtschaft hat in den letzten Jahren wenig Interesse an Investitionen in die embryonale Stammzellforschung gezeigt. Stattdessen hat die öffentliche Hand die Förderung dieses Forschungs- und Technologiebereichs übernommen. Dass die öffentliche Förderung auch eine Forschung im öffentlichen Interesse garantiert, darf jedoch stark bezweifelt werden.

  • Stammzellen aus Nabelschnurblut

    Von
    7. April 2006

    Nabelschnurblut privat einlagern oder spenden? Seit einigen Jahren stehen werdende Eltern vor dieser Entscheidung. Da einige der öffentlichen Blutbanken auch private Gelder einwerben oder mit den Herstellern von kommerziellen Stammzellprodukten zusammenarbeiten, ist die Trennung zwischen öffentlichen und privaten Interessen aber nicht immer eindeutig zu ziehen.

  • Stammzellen: Was können wir wollen

    In der öffentlichen Debatte um die Forschung an embryonalen Stammzellen steht die Hoffnung, Krankheiten heilen zu können, im Konflikt mit der dazu scheinbar notwendigen "Vernutzung" menschlicher Embryonen. Doch die bisher denkbaren Therapien sind auch aus Patientenperspektive nicht unproblematisch ­ und es gibt Alternativen.