Beiträge zu diesem Thema

  • Die Grenzen des Tabubruchs

    2. Mai 2016

    Diagnose Down Syndrom mit Herzfehler und ein später Schwangerschaftsabbruch - das Feuilleton feierte den Spielfilm 24 Wochen als Tabubrecher und berichtete von einem still weinenden Publikum. Welche Tabus aber wurden gebrochen und aus welcher Perspektive? Und worum wurde geweint?

  • Willkommenskultur für Ungeborene?

    5. November 2015

    Zum elften Mal fand am 19. September der „Marsch für das Leben“ in Berlin statt. Die Proteste dagegen nehmen zu.

  • „Eine Gesellschaft ohne Konkurrenz und Leistungsdenken“

    Jedes Jahr im September demonstrieren christliche FundamentalistInnen in Berlin gegen das Recht auf Abtreibung. Schwangerschaftsabbrüche bezeichnen sie seit kurzem auch als „Euthanasie“. Die Kritischen Feministinnen, eine Berliner Gruppe, die unter anderem das Selbstbestimmungsrecht von Frauen verteidigt, nahm die Demonstration und ihre Slogans in diesem Jahr zum Anlass für ein Positionspapier, das wir hier in Auszügen dokumentieren. Der gesamte Text findet sich unter www.kurzlink.de/GID214_a.

  • Im Dienste des C

    Von
    6. März 2009

    Bis zum Jahresende 2008 reichten fünf Gruppeninitiativen im Bundestag ihre Anträge oder Gesetzesentwürfe zum Thema Spätabtreibungen ein. Es geht dabei weder um den Paragraphen 218 noch um die grundsätzliche Problematik pränataler Diagnostik. Debattiert wird, ob das Schwangerenkonfliktgesetz reformiert werden sollte, um Beratungspflichten für ÄrztInnen und Entscheidungsfristen für Schwangere zu etablieren. Wäre es der Union ernst mit ethischen Bedenken, müsste sie die Frühdiagnostik im Rahmen der Schwangerenvorsorge insgesamt neu debattieren.

  • Vermeidung von Spätabbrüchen

    9. Oktober 2006

    Quer durch die Parteienlandschaft wird derzeit wieder über das Thema Spätabtreibung diskutiert. Die Vorschläge reichen von einer Pflichtberatung vor dem Schwangerschaftsabbruch und einer mehrtägigen Bedenkzeit nach der Diagnose bis hin zu einer "Befristung, die sich am Entwicklungsstand des Kindes orientiert" (Bundesärztekammer). Das Netzwerk gegen Selektion durch Pränataldiagnostik weist auf die – in der Diskussion oft zu kurz kommende – Rolle der pränatalen Diagnostik bei der Zunahme später Schwangerschaftsabbrüche hin