Wir lassen uns nicht verCRISPERn!

(Berlin, 18. Januar 2020) Treffen Sie uns heute auf der Wir haben es satt!-Demo in Berlin und schicken Sie eine Postkarte an die Präsidentin der EU-Kommission Ursula v.d.Leyen.

sechs Grafiken – Pflanzen und Tiere – in grellen Farben

Update 05.02.2020: Die Videos vom Soup & Talk 2020 sind da: Dort wurde Gentechnikfreiheit in Gefahr – Wir lassen uns nicht verCRISPRn! von GeN-Mitarbeiter Christof Potthof vorgestellt:

 

 

Dass in Europa keine Gentechnik angebaut wird, ist ein Erfolg von kritischen Verbraucher*innen, Bäuer*innen, Lebensmittelverarbeiter*innen und Umwelt- und Naturschützer*innen.
Setzt sich aber die Gentechnik-Lobby durch, könnten bald Gentechnik-Pflanzen ohne jede Risikobewertung oder Kennzeichnung auf unseren Feldern wachsen, in Futtertröge und auf unsere Teller gelangen.
Denn trotz eines eindeutigen Urteils des Europäischen Gerichtshofes, dass auch neue Gentechnik Gentechnik ist, wird versucht, Produkte aus neuen Gentechnik-Verfahren (wie CRISPR) ohne Regulierung auf den Markt zu drücken.

Ein Angriff auf die Gentechnikfreiheit in Europa!
Gentechnik-Verfahren wie CRISPR sind neu, es gibt dazu kaum Risikoforschung und kein Erfahrungswissen.
Mit den neuen Verfahren kann das Genom von Organismen viel weitgehender verändert werden als mit bisherigen Methoden – nicht vorhersagbare Auswirkungen auf Zielorganismen und Umwelt inklusive.
Gentechnik-Konzerne, pro-Gentechnik-Forscher*innen und Teile der Politik versuchen trotzdem, die EU-Gentechnikgesetze aufzuweichen. Sie versprechen sichere Welternährung und „klimaresistente“ Pflanzen, wollen aber vor allem den Freifahrtschein: Keine verpflichtende Risikoprüfung, kein Zulassungsverfahren, keine Kennzeichnungspflicht, keine Kontrollmöglichkeiten und keine Haftungsübernahme im Schadensfall.
Das bedroht die, die gentechnikfrei wirtschaften und einkaufen wollen.
Und verhindert das, was es wirklich braucht: bessere Verteilung, mehr Vielfalt auf den Äckern und bei den Strukturen.

… und nach der Demo in Berlin?

Bestellen Sie Postkarten im Büro des GeN:

… per E-Mail: shop@gen-ethisches-netzwerk.de

… am Telefon: 030 685 7073 oder

… per Post: GeN, Stephanstraße 13, 10559 Berlin

Hier können Sie sich die Postkarten schon einmal ansehen:

Vorderseite (7,6 MB) und Rückseite (5,7 MB)

 

 

 

 

 

 

 

 

Nur durch Spenden ermöglicht!

Einige Artikel unserer Zeitschrift sowie unsere Online-Artikel sind sofort für alle kostenlos lesbar. Die intensive Recherche, das Schreiben eigener Artikel und das Redigieren der Artikel externer Autor*innen nehmen viel Zeit in Anspruch. Bitte tragen Sie durch Ihre Spende dazu bei, dass wir unsere vielen digitalen Leser*innen auch in Zukunft aktuell und kritisch über wichtige Entwicklungen im Bereich Biotechnologie informieren können.

Ja, ich spende!  Nein, diesmal nicht