Presse

Einleitung

Auf dieser Seite finden Sie die Pressemitteilungen des Gen-ethischen Netzwerks (GeN). Eine Auswahl an Medien-Berichten über die Arbeit des GeN finden Sie hier. Wenn Sie regelmäßig von uns informiert werden wollen, schreiben Sie uns eine E-Mail um in unseren Presseverteiler eingetragen zu werden. Haben Sie Rückfragen zu den inhaltlichen Themen der Pressemitteilungen? Unsere Mitarbeiter*innen beantworten sie gerne.

Pressemitteilungen des GeN

  • Superviren – kein Thema für die Bundesregierung

    (München/ Berlin, 7. November 2012) Das Bundeskanzleramt hat eine vom Gen-ethischen Netzwerk (GeN) (Berlin) und Testbiotech (München) geforderte öffentliche Stellungnahme zur Forschung an gefährlichen Grippeviren abgelehnt. Die Organisationen hatten Bundeskanzlerin Angela Merkel im März aufgefordert, sich für einen Stopp der Herstellung von neuen Varianten des Vogelgrippevirus (H5N1) und eine Beschränkung des Zugangs zu den Genom-Daten einzusetzen. Der Brief wurde von 250 Personen unterschrieben. Das Kanzleramt verweigerte jedoch sowohl die Entgegennahme der Unterschriften als auch ein Gespräch zu diesem Thema. Aus diesem Grund werden die Organisationen das Schreiben heute im Rahmen eines Fachgespräches an den Ausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung des deutschen Bundestages übergeben.

  • Der Freitag: Daumen drauf

    (Berlin, 20. Oktober 2012) In der aktuellen Ausgabe der Wochenzeitung Der Freitag schreibt GeN-Mitarbeiter Christof Potthof über Risikoforschung mit gentechnisch veränderte Pflanzen. www.freitag.de/autoren/der-freitag/daumen-drauf

  • Europäisches Patentamt erklärt Schimpansen zu Erfindungen

    (München/ Berlin, 22. Oktober 2012) Das Europäische Patentamt hat im Jahr 2012 drei Patente auf gentechnisch veränderte Schimpansen erteilt. Dies geht aus einer aktuellen Recherche der Initiative Kein Patent auf Leben! hervor. Die Tiere sollen für die Pharmaforschung genutzt werden. Ein Bündnis von mehreren Organisationen bereitet jetzt Einsprüche gegen die Patente vor. Ziel der Initiative ist nicht nur der Widerruf, sondern ein grundsätzliches Verbot derartiger Patente. Die Träger der Initiative fürchten, dass durch kommerzielle Anreize immer mehr Tierversuche auch mit Schimpansen durchgeführt werden. Sie fordern mehr Respekt im Umgang mit Tieren.

  • BASF gegen Kennzeichnung von Gentech-Lebensmitteln in den USA

    (Berlin, 10. September 2012) Der Chemie- und Gentechkonzern BASF unterstützt in den USA eine Kampagne gegen die Kennzeichnung gentechnisch veränderter Lebensmittel. Die BASF hat sich direkt mit mehr als 1,5 Millionen US-Dollar an der Finanzierung der Kampagne beteiligt und liegt damit an vierter Stelle der unterstützenden Unternehmen.