Beiträge zu diesem Thema

  • „Es könnte eine Mehrheit für ein Verbot geben“

    Interview mit
    2. Mai 2011

    Am 8. März 2011 hat der Deutsche Ethikrat zur Präimplantationsdiagnostik Stellung genommen - mit zwei divergierenden Voten: Das eine spricht sich für ein eindeutiges Verbot und das andere für eine auf „schwere Fälle“ beschränkte Zulassung aus. Wir haben Ulrike Riedel, Mitglied des Ethikrats, die für ein Verbot der Präimplantationsdiagnostik votiert hat, zu der Entscheidung befragt.

  • Kein (Bei-)Rat in Sicht

    4. Januar 2011

    Der Ethikbeirat des Bundestages soll die Kommunikation zwischen Deutschem Ethikrat und Parlament vermitteln. Doch die Regierungsparteien sperren sich gegen seine Einsetzung, obwohl dringende Themen wie Pränataldiagnostik und Organspende anstehen.

  • Ethik als diskursives Schmiermittel

    Von
    7. Juli 2008

    Am 11. April trat der Deutsche Ethikrat zum ersten Mal zusammen. Welche politischen Funktionen wird dieses Gremium übernehmen? Ein Blick auf die Geschichte bioethischer Institutionen in Deutschland zeigt, dass die Kritik einer abgeschotteten Expertokratie zu kurz greift. Vielmehr sorgten diese Gremien eher dafür, dass die öffentliche Diskussion permanent in Gang blieb – aber um den Preis ihrer Entpolitisierung.

  • Der Ethikrat – eine Fehlkonstruktion?

    Interview mit
    25. April 2008

    Am 13. Februar haben Bundeskabinett und Bundestag die 26 Mitglieder des Deutschen Ethikrates, Nachfolgegremium des Nationalen Ethikrats, für die Zeit bis 2012 bestimmt. Der Deutsche Ethikrat soll nicht nur biopolitisches Beratergremium, sondern - so Bundesforschungsministerin Annette Schavan - auch „ein nationales Forum für den Dialog über zentrale ethische Fragen in den Lebenswissenschaften“ sein. Der GID sprach mit Ilja Seifert, MdB, der sich bei der Abstimmung im Bundestag der Stimme enthalten hatte.

  • Neuer Mix mit wenig überraschenden Zutaten

    Von
    25. April 2008

    Am 11. April hielt der Deutsche Ethikrat nun - nach langem Vorgeplänkel - seine konstituierende Sitzung ab. Der erste Akt war es, den ehemaligen Justizminister unter Helmut Kohl, Edzard Schmidt-Jortzig, zum Vorsitzenden zu wählen. Die Wahl des Juristen und FDP-Politikers setzt ein klares Zeichen für die forschungsfreundliche Orientierung der Mehrheit des Rates. Zwei alte Hasen des Nationalen Ethikrates, die Medizinerin Christiane Woopen und der Theologe Eberhard Schockenhoff stehen ihm als Stellvertreter zur Seite.