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Dr. Isabelle Bartram ist Molekularbiologin und Mitarbeiterin des GeN.

Beiträge des*der Autor*in

  • Soziogenomik und polygene Scores

    Grafik mit der Überschrift "Predicting IQ for Embryos", zu sehen sind 3 stilisierte Petrischalen unter der ersten steht Embryo 2 und IQ 117 unter der zweiten Embryo 1 und IQ 118 und unter der dritten Embryo 3 und IQ 122, unter den drei Petrischalen zeigen Pfeile nach links und rechts und dazwischen steht "Range" unnd "6.1 IQ points"

    Ein Start-Up verspricht mittels genomischer Tests die „intelligentesten“ Embryonen auszuwählen. Das Angebot sollte nicht als pseudowissenschaftlicher Unsinn abgetan werden, denn es handelt sich nur um die Spitze des Eisbergs aktueller Forschung zur genetischen Vorhersage sozialer Eigenschaften.

  • Einverständnis zum Unbekannten

    Die Hände einer Person ruhen auf einem Tisch, in der einen Hand hält die Personeinen Stift, auf dem Tisch liegen Bilder mit großen Fragezeichen darauf.
    Von
    26. Februar 2025

    Die NAKO Gesundheitsstudie wird erstmals genetische Daten auswerten. Aufgrund des Einwilligungskonzepts haben Proband*innen keine Kontrolle darüber, welche Art von Studien mit den sensiblen Daten durchgeführt werden.

  • Uninformierte Einwilligung

    Ein Tunnel oder eine Unterführung in schummrigem Licht, weiter hinten läuft eine Person
    Von
    26. Februar 2025

    Die Informierte Einwilligung ist heutzutage ein internationales Leitprinzip in der biomedizinischen Forschung mit Proband*innen. In Zeiten von Big Data scheint die Autonomie der Proband*innen allerdings zunehmend wieder nachrangig zu den Forschungszielen zu sein. 

  • Rezension: Genome als ökonomische Ressource

    Cover Genome Finland
    Von
    13. November 2024

    Genome Finland von Ilpo Helén et al.

  • Kein Zeuge aus dem Labor

    Willi Watte vor einem Polizeiauto
    Von

    Am 15. Juli endete der Prozess gegen zwei Menschen vor dem Amtsgericht Tiergarten mit einem Freispruch. Den Mitte 30-Jährigen wurde vorgeworfen sich zusammen mit anderen Personen zur Begehung eines Verbrechens verabredet zu haben. Der Fall zeigt, dass auch vermeintlich objektive Ergebnisse von DNA-Analysen anzweifelbar sind.