Gen-ethischer Informationsdienst

Einleitung

Der Gen-ethische Informationsdienst (GID) ist die Fachzeitschrift des GeN. Er erscheint seit 1985 und bietet seitdem ein breites Spektrum an kritischen Informationen zu den Entwicklungen in Gen- und Biotechnologie.

Text

Der GID ist die einzige Zeitschrift in Deutschland, die seit über dreißig Jahren regelmäßig und kritisch über sämtliche Gebiete der Gen- und Fortpflanzungstechnologien informiert. Er enthält aktuelle Berichte, Diskussionen und Informationen, Hinweise zu Neuerscheinungen und Veranstaltungen. Der GID erscheint vier Mal im Jahr.

 

Abonnement

Sie können den GID in gedruckter Form oder digital als PDF abonnieren. Mehr Infos zu den Abos sowie die Möglichkeiten, ein Abo direkt online abzuschließen, finden Sie in unserem Shop. Einen ersten Eindruck vom GID können Sie sich auf unseren Internetseiten verschaffen. Ein Drittel jeder Ausgabe wird sofort nach Erscheinen auch auf der Webseite des GeN freigeschaltet. Nach einem halben Jahr sind sämtliche Texte dort frei zugänglich und zum Download verfügbar.

 

Unsere Ausgaben

  • Warenförmige Körper und Bringschuld

    GID-Ausgabe
    182
    vom
    Juni 2007

    Das geht ans Herz... Während die Verwertung des menschlichen Körpers in großen Schritten voranschreitet und seine Warenförmigkeit juristisch festgeschrieben wird, ist im Zusammenhang mit der Abgabe von Organen seit neuestem nicht mehr nur von Nächstenliebe und Verantwortung die Rede, sondern auch ganz direkt von Pflichten.

  • Genbanken

    GID-Ausgabe
    181
    vom
    April 2007

    Sammeln, pflegen, ... Gerade in Verbindung mit einem Thema, das in letzter Zeit die Medien beherrscht, der Klimaerwärmung, wird dem Genpool der Pflanzenwelt eine besondere Bedeutung zugeschrieben. Nur mit den alten Sorten und dem damit in Verbindung stehenden Wissen wird es vermutlich möglich sein, neue Pflanzen zu züchten, die mit einem gegebenenfalls wärmeren Klima zurecht kommen. Pflanzengenetische Ressourcen in Sammlungen werden nicht selten als "Erbe der Menschheit" bezeichnet.

  • Gebärmutterhalskrebs-Impfung

    GID-Ausgabe
    180
    vom
    Januar 2007

    Frau im Focus. Es ist ungewöhnlich, dass der GID einem medizinischen Produkt einen ganzen Schwerpunkt widmet. Doch die aktuelle Debatte um zwei neue Gentech-Impfstoffe zur Vorbeugung von Gebärmutterhalskrebs hat unserer Meinung nach für die Diskussionen um Gentechnik, Vorsorge und Forschungsethik einen hohen Stellenwert. Es lohnt sich, einzelne Aspekte genauer zu betrachten.

  • Medikamente

    GID-Ausgabe
    179
    vom
    Dezember 2006

    "Für jeden etwas?" In diesem GID-Schwerpunkt zum Thema Medikamente beschäftigt sich Christian Wagner mit der Frage, ob die Arzneimittelforschung, so wie sie derzeit stattfindet, eigentlich im öffentlichen Interesse ist. Monika Feuerlein geht dem biologistischen Diskurs der "ethnischen Medizin" nach und in einem Interview erklärt Irene Krämer, warum Biopharmazeutika "unnachahmlich" sind. Außerdem gehen zwei weitere Artikel auf gentechnisch hergestelltes Insulin ein.

  • Kontamination

    GID-Ausgabe
    178
    vom
    Oktober 2006

    Spurensuche: In der europäischen Debatte um die so genannte grüne Gentechnik dreht sich derzeit fast alles um die Begriffe Kontamination und Koexistenz. Letztere erscheint von der Politik beschlossen und sucht nun nach ihren Regeln. Dabei wird deutlich, der Aufwand ist praktisch nicht zu leisten und geht oft zu Lasten derer, die mit der neuen Technologie nichts am Hut haben.