Beiträge zu diesem Thema

  • Irritiertes Schweigen

    20. April 2016

    Die Einführung der humangenetischen Beratung hat die pränatale Diagnostik vorbereitet. Die Behindertenbewegung spürte deren eugenischen Wurzeln nach und kritisierte die darin mainifestierte Furcht vor Behinderung.

  • Inklusions-Fallerifallera? Ohne uns!

    8. September 2015

    Auch auf der dritten Pride-Parade in Berlin Mitte Juli demonstrierten Menschen mit psychiatrischer Diagnose und mit Behinderung für mehr Selbstbestimmung. Deutlich und laut kritisiert wurde diesmal die deutsche Inklusionspolitik.

  • Kein Forum für Peter Singer!

    Am 26.5.2015 diesen Jahres soll der umstrittene australische Bioethiker Peter Singer in der Berliner „Urania“ den „Peter-Singer-Preis“ für seinen Beitrag zur „Tierleidminderung“ erhalten. Bekannt ist Philosoph Singer seit den 1980ern Jahren wegen seiner Forderung, die Tötung behinderter Säuglinge unter bestimmten Bedingungen zu legalisieren. Das Aktionsbündnis „Kein Forum für Peter Singer“ ruft zu einer Gegenkundgebung auf.

    Im April 2015 forderte er in einem Radio-Interview, behinderten Säuglingen Leistungen des öffentlichen Gesundheitssystems zu entziehen: „Ich möchte nicht, dass sich meine Versicherungsbeiträge erhöhen, damit Kinder ohne Aussicht auf Lebensqualität teure Behandlungen bekommen“, so der Princeton-Professor.

    [UPDATE: Beitrag von Radio Corax, 8. Juni 2015 unter www.freie-radios.net/70952]

  • „Pflegestufe drei und Spaß dabei!“

    30. April 2014

    Ein kritischer Blick auf den Selbstbestimmungsbegriff der Behindertenbewegung.

  • Leerstelle Behinderung - linke Normalität?

    Von
    5. Mai 2009

    Die Forderung nach Schließung aller genetischen Beratungsstellen markierte den Anfang der Auseinandersetzung der Behindertenbewegung mit Eugenik und Humangenetik. Die Befürchtungen von damals sind leider wahr geworden, doch Thema linker Debatte ist das nicht.