Anbau

Piktogramm: Keimender Samen in Petrischale

Soja, Mais, Raps und Baumwolle – das sind die industriellen Nutzpflanzen, die über 95 Prozent der gentechnisch veränderten Pflanzen weltweit ausmachen. Die wichtigsten eingeführten Eigenschaften sind Toleranzen gegenüber einem oder mehreren Herbiziden und die Fähigkeit zur Produktion von Insektengiften.

Mit der Verwendung der herbizidtoleranten Pflanzen ist der Einsatz der entsprechenden chemischen Mittel massiv angestiegen. Durch Mehrfachresistenzen werden unterschiedliche und auch wieder schädlichere Herbizide ausgebracht, die vor allem in den Ländern des Globalen Südens in hohen Mengen eingesetzt werden. Es wird häufig von negativen Effekten auf das Ökosystem und Menschen sowie Resistenzen gegenüber den Stoffen berichtet.

Das Gen-ethische Netzwerk setzt sich für eine strikte Regulierung von Gentechnik im Anbau ein. Wir fordern die Förderung, Forschung und Umsetzung eines Landwirtschaftsmodels, das nicht auf Gentechnik und Pestizide setzt, sondern agrarökologische Anbaumethoden, Saatgut- und Ernährungssouveränität ins Zentrum stellt.

 

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Beiträge zu diesem Thema

  • Transgene Pflanzen und Bienen

    GID-Ausgabe
    194
    vom
    Juni 2009

    Die Imkerei wird durch das derzeit gültige Gentechnikgesetz nicht nur nicht geschützt. Sie wird schlicht ignoriert. Warum das weder im Sinne der Bienen, noch ihrer Halterinnen und Halter ist, zeigt dieser Schwerpunkt.

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  • Endlich! Ein Sommer ohne Genmais! ... Feiern Sie mit uns!!!

    Das Aktionsbündnis für eine gentechnikfreie Landwirtschaft in Berlin und Brandenburg ist seinem namensgebenden Ziel einen guten Schritt nähergekommen ...
    - nicht zuletzt mit der Unterstuetzung der Aktiven in den meisten Regionen Deutschlands und Europas und der Entscheidung von Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner, den Anbau von gentechnisch verändertem Mais MON810 zu verbieten.

     

    Grund genug, im Sommer ein Fest zu feiern.

     

  • Appell an Bundesregierung: Keine Import-Zulassung für genmanipulierten Reis!

    Köln und Berlin. 17. April 2009. Die Coordination gegen BAYER-Gefahren und das Gen-ethische Netzwerk fordern die Bundesregierung auf, eine Importzulassung für die genmanipulierte Reis-Sorte LL62 abzulehnen. Der EU-Ausschuss für Lebensmittel und Tiergesundheit wird sich in seiner Sitzung am Montag mit dem Antrag der Firma BAYER befassen.

  • ENDLICH !!! Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner verbietet Genmais MON810

    Berlin, 14. April 2009. Das Aktionsbündnis für eine gentechnikfreie Landwirtschaft in Berlin und Brandenburg begrüßt die Entscheidung von Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU) den gentechnisch veränderten Mais MON810 zu verbieten. "Das Verbot des insektengiftigen MON810 war längst überfällig", kommentiert Christof Potthof vom Aktionsbündnis.
    (23. April 2009): Gute Gründe gegen Amflora

  • Greifswald gentechnikfrei!

    (30. März 2009) Die Bürgerschaft der Hansestadt Greifswald hat in ihrer Sitzung am 30. März den Beschluss gefasst, die Landwirtschaft der Stadt gentechnikfrei zu bewirtschaften. GeN-Mitarbeiter Christof Potthof war als Experte vor Ort und hat den Antrag mit einer zehnminütigen Stellungnahme unterstützt.