Agrobusiness

Piktogramm: Keimender Samen in Petrischale

Bereits heute teilt eine knappe Handvoll Konzerne den internationalen Saatgut- und Agrarmarkt unter sich auf. Mit der Bayer AG, der BASF und der KWS Saat haben drei globale Agrarkonzerne ihren Hauptsitz in Deutschland. Propagiert wird ein kapitalintensives Landwirtschaftsmodell, das auf Gentechnik, Agrarchemie, Patenten und Exportorientierung setzt, obwohl dieses sich längst als nicht zukunftsfähig erwiesen hat. Hunderte Millionen Menschen weltweit – gerade auf dem Land – hungern, Biodiversität geht verloren, Ressourcen neigen sich ihrem Ende zu. Die Interessen der großen Konzerne stehen Saatgut- und Ernährungssouveränität im Weg, für die Partizipation, Vielfalt und Unabhängigkeit notwendig sind.

Das Gen-ethische Netzwerk setzt sich für eine bäuerliche, soziale und ökologische Landwirtschaft ein. Deshalb engagieren wir uns unter anderem im Trägerkreis der Kampagne Meine Landwirtschaft und begleiten kritisch die Entwicklungen der drei großen deutschen Firmen im Agrarsektor.

Beiträge zu diesem Thema

  • Brasilien verbietet Glyphosat

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    In Brasilien, dem Land mit dem weltweit höchsten Verbrauch an Agrarchemikalien, ist der Wirkstoff Glyphosat vorerst verboten. Für den Agrarchemie-Konzern Bayer ist diese Entscheidung ein empfindlicher Dämpfer.

  • Stoppt die Monopolisierung von Saatgut durch ‚Baysanto‘ !

    GeN

    14. Juni 2018 / Nach der Übernahme von Monsanto durch den deutschen Chemiekonzern Bayer fordern rund 40 Institutionen aus den Bereichen Pflanzenzucht, Landwirtschaft und Umwelt wirksame Maßnahmen, um die Patentierung der herkömmlichen Züchtung von Pflanzen und Tieren zu beenden. Das Europäische Patentamt (EPA) erteilt derartige Patente obwohl sich alle Institutionen der EU dagegen ausgesprochen hatten und 2017 neue Regeln für die Auslegung des Patentrechts erlassen wurden. Entsprechende Patente betreffen das Saatgut, die Pflanzen und die Ernte beziehungsweise daraus hergestellte Lebensmittel.

  • Lifegrabbing – Ökonomisierungen von Mensch und Natur

    GeN

    Ein Workshop zur Kritik der roten und grünen Bioökonomie, ihrer Unterschiede und Zusammenhänge vom 22. bis 24. Juni 2018
    in Strausberg (bei Berlin) mit Übernachtungsmöglichkeit und Vollverpflegung. Das Programm als pdf.
    Veranstalter: lifeKritik e.V. in Kooperation mit Gen-ethisches Netzwerk e. V. und Verein für Internationalismus und Kommunikation e. V.

  • Agrogentechnik: Trait Business made in Germany

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    Von
    28. Mai 2018

    Mit der anstehenden Übernahme von Monsanto wird Bayer der führende Konzern im Bereich der Agrogentechnik werden. BASF wird zu Nummer vier aufsteigen. Damit wird der Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen in Zukunft maßgeblich in der Hand zweier deutscher Konzerne sein.

  • EU genehmigt Übernahme von Monsanto

    Industrieanlage BASF

    Die Europäische Union hat ihr o.k. zur umstrittenen Übernahme von Monsanto durch den deuschen Chemie-Konzern Bayer gegeben.