Agrobusiness

Piktogramm: Keimender Samen in Petrischale

Bereits heute teilt eine knappe Handvoll Konzerne den internationalen Saatgut- und Agrarmarkt unter sich auf. Mit der Bayer AG, der BASF und der KWS Saat haben drei globale Agrarkonzerne ihren Hauptsitz in Deutschland. Propagiert wird ein kapitalintensives Landwirtschaftsmodell, das auf Gentechnik, Agrarchemie, Patenten und Exportorientierung setzt, obwohl dieses sich längst als nicht zukunftsfähig erwiesen hat. Hunderte Millionen Menschen weltweit – gerade auf dem Land – hungern, Biodiversität geht verloren, Ressourcen neigen sich ihrem Ende zu. Die Interessen der großen Konzerne stehen Saatgut- und Ernährungssouveränität im Weg, für die Partizipation, Vielfalt und Unabhängigkeit notwendig sind.

Das Gen-ethische Netzwerk setzt sich für eine bäuerliche, soziale und ökologische Landwirtschaft ein. Deshalb engagieren wir uns unter anderem im Trägerkreis der Kampagne Meine Landwirtschaft und begleiten kritisch die Entwicklungen der drei großen deutschen Firmen im Agrarsektor.

Beiträge zu diesem Thema

  • Viel zu verlieren

    "Wir füttern ohne Gentechnik" Banner an Traktor (Wir haben es satt!-Demo 2019)
    Von

    In den kommenden Jahren hat die gentechnikkritische Bewegung einiges zu verlieren. Manches davon war auch im letzten Jahr wichtig. 

  • Wir haben es satt! - Demo am 19.1.19 in Berlin

    Vorschaubild
    Von
    GeN

    Wir freuen uns auch in diesem Jahr im Trägerkreis der Wir haben es satt! - Demo zu sein. Dutzende von Verbänden, Organisationen und Initiativen … und natürlich tausende von Mitstreiter*innen schließen sich seit Jahren zusammen, um anlässlich der Internationalen Grünen Woche ein Zeichen zu setzen, dass gesellschaftlicher Wandel auch in der Landwirtschaft dringend geboten ist.

  • Keine Revolution auf dem Acker

    HV der BASF
    Von
    22. November 2018

    Ein neuer Bericht des Gen-ethischen Netzwerks über mit klassischer Gentechnik veränderte Pflanzen und ihre Eigenschaften zeigt, dass es nur mäßige Fortschritte bei der Entwicklung neuer gv-Pflanzen gibt.

  • Agro-Gentechnik: Keine Revolution auf dem Acker

    Vorschaubild
    Von
    GeN

    (Berlin, 31. August 2018) Die Revolution auf dem Acker ist bisher ausgeblieben. Das ist die Schlussfolgerung eines umfangreichen Berichtes über gentechnisch veränderte Pflanzen, den das Gen-ethische Netzwerk (GeN) heute veröffentlicht hat.

  • Bayer-Fusion: „Verhindern stand nicht im Raum”

    Vorschaubild
    Interview mit
    28. August 2018

    Bayer hat Monsanto übernommen. Die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft hat in dem europäischen Fusionskontroll-Verfahren versucht, die Interessen von Bäuerinnen und Bauern zu vertreten. Inwieweit ist das gelungen und was ist nun zu erwarten?