Informationen und Texte zum Stichwort

Beiträge zu diesem Thema

  • Personalisierte Ernährung

    Von
    GeN ,

    Netzpolitik.org berichtete am 12.02.20 über einen DNA-Test des Unternehmens MyMüsli, das personalisierte, genbasierte Ernährung möglich machen soll. Isabelle Bartram vom GeN bewertete die wissenschaftliche Basis für fragwürdig.

  • Was bedeutet wissenschaft­liche Verantwortung?

    Von
    Veronika Lipphardt , 12. August 2019

    Dieser Beitrag widmet sich der Frage, wie „wissenschaftliche Verantwortung“ an den Kontaktflächen von Politik und Wissenschaft verstanden und verhandelt wird. Er untersucht am Beispiel der aktuellen Debatte um die gesetzliche Einführung Erweiterter DNA-Analysen in Ermittlungsverfahren, welches Verständnis von „verantwortlicher Wissenschaft“ in komplexen politischen Konstellationen zum Tragen kommen kann.

  • Gentests unter dem Weihnachtsbaum

    Von
    Isabelle Bartram ,

    Besonders in der Vorweihnachtszeit werden Abstammungsgentests mit fröhlichen Bildern und Videos als perfektes Geschenk beworben. Vor einer Kaufentscheidung lohnt sich ein genauer Blick darauf, was Abstammungsgentests tatsächlich technisch leisten und welche konkreten und hypothetischen Datenschutzrisiken Kund*innen eingehen.

  • Polizeiliche DNA-Erfassung: Drohende Verschärfung!

    Susanne Schultz ,

    Am 27. März 2018 fand in Berlin die Fachtagung „Racial Profiling & erweiterte DNA-Analysen in kriminalpolizeilichen Ermittlungen“ statt, veranstaltet vom Zentralrat der Deutschen Sinti und Roma und der Amadeu Antonio-Stiftung. Wir dokumentieren hier den Redebeitrag von Susanne Schultz (Vorstand Gen-ethisches Netzwerk e.V.).

  • Verwandtensuche durchgewunken - Einspruch gegen die beschlossenen Datenschutzverletzungen in der DNA-Analyse!

    GeN ,

    (Berlin 27.06.2017) Viel Protest hat die schnelle und in der Öffentlichkeit kaum diskutierte Verabschiedung des Gesetzes „über effektivere und praxistauglichere Strafverfahren“ letzte Woche erzeugt. Doch neben der skandalösen Erlaubnis von Spionagesoftware und Online-Durchsuchungen, findet eine weitere folgenschwere Veränderung der Gesetzeslage leider wenig Beachtung: Das Gesetz macht es jetzt möglich, bei DNA-Reihenuntersuchungen auch nach Verwandten zu suchen, die selbst nicht an dem Test teilgenommen haben. Bis jetzt wurden bei Massengentests die DNA-Proben, die freiwillig (oder unter sozialem Druck) abgegeben wurden, mit dem gesuchten DNA-Profil vom Tatort verglichen. Ab jetzt ist es erlaubt, die Verwandten einer teilnehmenden Person unter Verdacht zu stellen und gegen sie zu ermitteln, wenn es eine Teilübereinstimmung zwischen DNA-Probe der Person und dem gesuchten DNA-Profil gibt.